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Dieses Gedicht ist erschienen in:
Den Mond wollt' ich dir schenken

Friedrich Hebbel (1813-1863)

Herbstbild

Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält;
denn heute löst sich von den Zweigen nur,
was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

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Dieses Gedicht ist in folgendem Fall enthalten:

Naturlyrik => Herbstgedichte

 

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