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Wersch (geb. 1964), www.literaturnische.de

35

geworden
kein Frühlingskind mehr
nur noch ein Aprilnarr
ausgebreitet und festgelegt in
Biographie und Kammer
sounwohl alsauchschlecht
für Wärme und Kälte isoliert

draußen fallen dicke Flocken
auf ausschlagende Zweige
kratzen an Glas
tupfen verkrauchte Knospen an
wirbeln zwischen programmreichem Satellit
und durch Empfangsschüsseln auf überzuckerten Dächern
bis in den Fernsehschirm
noch klirrt kein Frost
noch ist der Film erkenntlich
bald lecken feuchte Böen
den weißen Spuk hinweg

trunken von alten Küssen und Weinen
mehr schon als Hälfte
des Lebens vergeben

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