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Martin Opitz (1597-1639)

Am Heiligen Oster-Tage

Fegt ab von euch den Sauerteig der Erden,
Den Sauerteig der alten bösen Zeit,
Auf dass ihr so ein neuer Teig mögt werden,
Als wie ihr dann auch ungesäuert seid.

Das Osterlamb, das Opfer, so wir haben,
Ist Christus selbst, geschlachtet für die Welt,
Drumb lasset uns die Seele mit ihm laben,
Lasst uns auch sein den Teig, der ihm gefällt.

Damit ihr mögt die neuen Ostern halten,
So seid auch neu und werdet nach der Zeit
Ein neuer Teig, nehmt für den sauern alten,
Den süßen Teig der Lieb und Lauterkeit.

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