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Dieses Gedicht ist erschienen in:
Den Mond wollt' ich dir schenken

anonym (Ende 12. Jahrhundert)

Dû bist mîn, ich bin dîn...

Dû bist mîn, ich bin dîn.
des solt dû gewis sîn.
du bist beslozzen
in mînem herzen;
verlorn ist das sluzzelîn:
dû muost ouch immer darinne sîn.

(aus einer Tegernseer Handschrift vom Ende des 12. Jahrhunderts; mit diesen Versen schließt der zuvor lateinische Brief einer Frau an einen Kleriker)

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