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Dieses Gedicht ist erschienen in:
Den Mond wollt' ich dir schenken

Joseph von Eichendorff (1788-1857)

Mondnacht

Es war, als hätt der Himmel
die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
von ihm nun träumen müsst.

Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

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Dieses Gedicht ist in folgendem Fall enthalten:

Naturlyrik => Mond- und Nacht-Gedichte

 

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