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Gerhard P. Steil (geb. 1952)

Neujahrsgedicht

Endlich, endlich ist es da,
was haben wir gewartet,
das Alte wurde weggeknallt,
das Neue ist gestartet.

Wie's Neue wird und ob's gelingt
kann heute keiner wissen,
fantastisch, wenn's uns Gutes bringt,
betrüblich, wenn's beschissen.

In diesem Sinne habt euch wohl
und lasst's euch gut ergehen,
was immer auch im neuen Jahr
noch alles wird geschehen.

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Ludwig Thoma (1867-1921)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/thoma.php

Neujahr bei Pastors

Mama schöpft aus dem Punschgefäße,
Der Vater lüftet das Gesäße
Und spricht: "Jetzt sind es vier Minuten
Nur mehr bis zwölfe, meine Guten.

Ich weiß, dass ihr mit mir empfindet,
Wie dieses alte Jahr entschwindet,
Und dass ihr Gott in seinen Werken
- Mama, den Punsch noch was verstärken! -

Und dass ihr Gott von Herzen danket,
Auch in der Liebe nimmer wanket,
Weil alles, was uns widerfahren
- Mama, nicht mit dem Arrak sparen! -

Weil, was geschah, und was geschehen,
Ob wir es freilich nicht verstehen,
Doch weise war, durch seine Gnade
- Mama, er schmeckt noch immer fade! -

In diesem Sinne meine Guten,
Es sind jetzt bloß mehr zwei Minuten,
In diesem gläubig frommen Sinne
- Gieß noch mal Rum in die Terrine! -

Wir bitten Gott, dass er uns helfe
Auch ferner - Wie? Es schlägt schon zwölfe?
Dann prosit! Prost an allen Tischen!
- Ich will den Punsch mal selber mischen."

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Ludwig Uhland (1787-1862)

Neujahrswunsch 1817

Wer redlich hält zu seinem Volke,
Der wünsch ihm ein gesegnet Jahr!
Vor Misswachs, Frost und Hagelwolke
Behüt uns aller Engel Schar!
Und mit dem bang ersehnten Korne,
Und mit dem lang entbehrten Wein
Bring uns dies Jahr in seinem Horne
Das alte, gute Recht herein!

Man kann in Wünschen sich vergessen,
Man wünschet leicht zum Überfluss,
Wir aber wünschen nicht vermessen,
Wir wünschen, was man wünschen muss.
Denn soll der Mensch im Leibe leben,
So brauchet er sein täglich Brot,
Und soll er sich zum Geist erheben,
So ist ihm seine Freiheit not.

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unbekannt

Schnell eilen die Jahre...

Schnell eilen die Jahre des Lebens,
du rufest am Schluss vergebens
den Anfang des Jahres zurück.
Lass andere sinnen und grübeln,
nimm weise das Gute vom Übeln
und hasche das flüchtige Glück!

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unbekannt

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit.
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid.
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass.
Ein bisschen mehr Wahrheit - das wäre was.

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh.
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut.
Und Kraft zum Handeln - das wäre gut.

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht.
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht.
Und viel mehr Blumen, solange es geht.
Nicht erst an Gräbern - da blühn sie zu spät.

Ziel sei der Friede des Herzens.
Besseres weiß ich nicht.

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unbekannt

Es schenke euch der Januar ...

Es schenke euch der Januar
und ebenso der Februar
und auch der Frühlingsbote März
Gesundheit und ein frohes Herz!
Dann führen Euch April und Mai
die schönste Frühlingszeit herbei.
Im Juni, Juli und August
erfreuet Euch an Sommerlust.
September und Oktoberzeit
vergehe Euch in Freudigkeit.
November lasse sich ertragen,
dann mögt Ihr im Dezember sagen
als Lob und Preis des ganzen Jahres:
Gottlob, recht schön und glücklich war es!

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unbekannt

Neujahr

Wir sehen froh das alte Jahr
zu seinen Brüdern schweben,
und wenn es uns nicht stets günstig war,
wir wollen es ihm vergeben.
Es kann nicht immer Sonnenschein,
es muss auch trüber Himmel sein.
Was uns das neugeborene bringt,
ist noch in Nacht verborgen;
doch wenn uns Liebe und Freundschaft winkt,
so dürfen wir nicht sorgen.
Drum sollen Liebe, Freundschaft, Wein
im neuen Jahr die Losung sein.

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Volksgut

Ein neues Jahr nimmt seinen Lauf...

Ein neues Jahr nimmt seinen Lauf.
Die junge Sonne steigt herauf.

Bald schmilzt der Schnee, bald taut das Eis,
bald schwillt die Knospe schon im Reis.

Bald werden die Wiesen voll Blumen sein,
die Äcker voll Korn, die Hügel voll Wein.

Und Gott, der immer mit uns war,
behüt' uns auch im neuen Jahr.

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Maria Luise Weissmann (1899-1929)

Jahres-Ende

Du greises Jahr: du eilst, dem Ziele zu
Rascher und rascher, sehnst dich nach der Ruh
In einem tiefen grenzenlosen Tod.
Doch sieh: ich eile schneller, nach dem Rot
Des neuen Morgens gierig, dir voraus.
O komm! Hinübergeh! Lösch aus, lösch aus!
Gezeichnetes, Beladenes, befleckt
Mit großer Müdigkeit, mit Schmerz bedeckt -
Vergeh - ich werde! Stirb - und ich vermag
Aufzuerstehn: o neuer, reinster Tag!

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Christian Wernicke (1661-1725)

Neujahrswünsche

Es spricht Marcolphus mir am neuen Jahrstag zu
Und wünscht mir, was er mir entwendet, Fried' und Ruh';
Er wünscht mir lange Jahr' und raubt mir meine Zeit,
Veranlasst mich zum Fluch und wünscht mir Seligkeit;
In seinem Antlitz sitzt das Merkmal böser Tage,
Und sein Neujahrswunsch ist des Neujahrs erste Plage.

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