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Gedichte zu Ostern – Dichter 1 2 · Titel 1 2 · Beliebteste · Neueste |
Abschatz · Oster-Gedanken
| Arent · In der Osternacht (1881)
| Arnim · Ostern
Bierbaum · Osterpredigt in Reimen
| Claudius · Osterlied
| Droste-Hülshoff · Am Ostersonntage
Eichendorff · Ostern
| Geibel · Auferstehung
| Geibel · Ostermorgen
| Gellert · Osterlied
Goethe · Vom Eise befreit sind Strom und Bäche...
| Henckell · Ostern 1917
Henckell · Ein Oster-Requiem
| Hensel · Osterfreude 1818
| Holz · Vom Turm her klangen...
=> mehr ...
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Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699) Oster-Gedanken Lasst uns mit den frommen Frauen,
Seht Aurorens Röt aufsteigen,
Kann ich mit dem Stein der Sünden,
Unverzagt! dir ist geraten,
Mag ihn Sünd und Tod nicht zwingen,
Schau, das leere Grab ist offen,
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Wilhelm Arent (1864-?) In der Osternacht (1881) Süß duftet und leise atmet
Die dürren Zweige der Linde
Die Glocken tönen und läuten
Und von den Blättern der Bibel
Ich sehe die roten Wunden
Ich trinke von seinen Augen
Unnahbar unendliche Gottheit,
Sind's nur die Schauer des Todes,
Die Glocken tönen und läuten,
Durch meine Seele ergießt sich's
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Achim von Arnim (1781-1831) Ostern Vom Erdenstaub zu reinen, blauen Lüften
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Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Osterpredigt in Reimen Verehrter Mitmensch, höre und vernimm
Mit einem Birkenreise kehre
Du brauchst nichts weiter dazuzutun,
An ihnen dir ein Beispiel zu nehmen,
Vergiss dein Gehirn eine Weile und sei
Er hat dich freilich hoch geführt
Das ist der festlich tiefe Sinn
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Matthias Claudius (1740-1815) Osterlied Das Grab ist leer, das Grab ist leer!
Die Schriftgelehrten hatten's Müh,
Doch ihre Weisheit, ihre List
Sie kannten nicht den Weg, den Gott
Gott gab der Welt, wie Moses lehrt,
Bis daß die Zeit erfüllet war
Den Seligmacher – –. Hoch und hehr,
Und ward verachtet und verkannt,
Und ward begraben, und beweint,
Halleluja! das Grab ist leer! (Melodie: Lobt Gott ihr Christen allzugleich...)
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Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848) Am Ostersonntage O, jauchze, Welt, du hast ihn wieder,
Es ist zu viel, man kann nur weinen,
Unendlich Heil hab' ich erfahren
Vom Grabe ist mein Herr erstanden,
Den eignen Leib hat er zerrissen,
Ich soll mich freun an diesem Tage
Mit Todesqualen hat gerungen
Mein Gott, was konnte dich bewegen
Ach, sind denn aller Menschen Seelen
Und sind nicht aller Menschen Seelen
Mein Geist, o wolle nicht ergründen,
Mein Jesus hat sie wert befunden
So darf ich glauben und vertrauen
Ich soll mich freun an diesem Tage:
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Joseph von Eichendorff (1788-1857) Ostern Vom Münster Trauerglocken klingen,
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Emanuel Geibel (1815-1884) Auferstehung Wenn einer starb, den du geliebt hienieden,
Da fühlst du bald, dass jener, der geschieden,
Ja, schöner muss der Tote dich begleiten,
Das Herz auch hat sein Ostern, wo der Stein
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Emanuel Geibel (1815-1884) Ostermorgen Die Lerche stieg am Ostermorgen
Wacht auf und rauscht durchs Tal, ihr Bronnen,
Wacht auf, ihr trägen Menschenherzen,
Wacht auf, ihr Geister, deren Sehnen
Ihr sollt euch all des Heiles freuen,
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Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) Osterlied Erinnre dich, mein Geist, erfreut
Fühl alle Dankbarkeit für ihn,
Schau über dich, und bet ihn an.
Macht, Ruhm und Hoheit immerdar
O Glaube, der das Herz erhöht!
Vor seinem Thron, in seinem Reich,
Mein Herz erliegt froh unter ihr;
Du, der du in den Himmeln thronst,
Ich soll, wenn du, des Lebens Fürst,
Mit Engeln und mit Seraphim,
Zu welchem Glück, zu welchem Ruhm
Nie komm es mir aus meinem Sinn,
Er ist's, der alles in uns schafft,
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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Vom Eise befreit sind Strom und Bäche... Vom Eise befreit sind Strom und Bäche (aus: Faust I, Vor dem Tor)
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Karl Henckell (1864-1929) Ostern 1917 Und wir schritten durch Schleier, und jeder sah
Und wieder bebte der Erde Grund,
O, die wir gewandelt in Dunkelheit
Wir recken die schaffenden Hände zum Licht
Wir schöpfen die Himmel, wir schöpfen den Strahl
Und wir schreiten in stählender Lüfte Wehn
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Karl Henckell (1864-1929) Ein Oster-Requiem Der Jünger am Grabe
Was stehst du trauernd,
Der selbst sein Kreuz trug,
Der auch der Schönheit
Auf Schöpferschwingen
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Luise Hensel (1798-1876) Osterfreude 1818 Heil allen kranken Herzen!
Komm, Thomas, her und siehe,
Dein Zweifel lehrt uns fassen
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Arno Holz (1863-1929) Vom Turm her klangen... Vom Turm her klangen die Osterglocken
Weit hinter mir im Morgendämmer
Da stand ich denn nun am Waldesrande
Da schien mir alles verweht und vergangen,
Ja, Fest der Ostern, nun warst du gezogen
Der heilige Geist ist die ewige Liebe,
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