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Gedichte zum Fasching – Dichter 1 2 · Titel 1 2 · Beliebteste · Neueste |
Abschatz · Fastnacht
| Arnim/Brentano (Hrsg.) · Fastnacht
| Ball · Der Dorfdadaist
Bierbaum · Fasching
| Blumauer · Kettenlied für den Fasching
| Busch · Karneval
Busch · Lieder eines Lumpen
| Eichendorff · Die ernsthafte Fastnacht
| Goethe · Fastnacht 1825
Hagedorn · Bei einem Carneval
| Hartleben · Fasching
Hoffmann von Fallersleben · Breslauer Künstlerfasching
Hoffmann von Fallersleben · Zur Fastnachtszeit
| Hoffmann von Fallersleben · Aschermittwoch
Hoffmann von Fallersleben · Der Eselfasching
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Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699) Fastnacht Man füllt sich, eh man fasten muss,
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Arnim/Brentano (Hrsg.) Fastnacht Die Fastnacht bringt uns Freuden zwar
Ich bot der Jungfrau meinen Gruß,
Hinter meins Vaters Hof steht ein Tür,
Des Nachts hob sich ein Wetter groß, (aus: Des Knaben Wunderhorn, erschienen 1806-08)
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Hugo Ball (1886-1927) Der Dorfdadaist In Schnabelschuhen und im Schnürkorsett
Nun sich der Frühling wieder eingestellt
Er hat sich eine Laute aufgezimmert
Er brüllt und johlt, als hinge er am Spieße.
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Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Fasching Introduktion
Buntes Gewühl, es wirbeln und flirren
Mit dem Fächer spielen,
Ein Walzer hebt sich säuselnd an
Frei und geheim ist hier die Wahl;
Himmel und Hölle! Was muß ich da sehen!
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Eng ihr an die Brust gepresst,
Kehraus. Vorbei der tolle Schwarm.
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Aloys Blumauer (1755-1798) Kettenlied für den Fasching Lasst uns den Fasching loben,
Die Weisheit hüllt nicht immer
Es leb' in unserm Kreise
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Wilhelm Busch (1832-1908) Karneval Auch uns, in Ehren sei's gesagt,
Und gingen wir im Schnee nach Haus,
Die Zeit verging, das Alter kam,
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Wilhelm Busch (1832-1908) Lieder eines Lumpen Im Karneval, da hab' ich mich
Bei Maskeraden konnt' ich so
Recht unverschämt war ich dazu
Darüber freuten sich die Leut
Nur einem groben Kupferschmied,
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Joseph von Eichendorff (1788-1857) Die ernsthafte Fastnacht Wohl vor Wittenberg auf den Schanzen
Und die Stadt vom Felsen droben
Jäger! lasst die Hörner klingen
Drauf sie einen Reiter schnelle
"Sieh, wir werben lang verstohlen
Bleich schon fallen Abendlichter -
Nun so spielt denn, Musikanten,
Wer hat je so 'n Saal gesehen?
Ja der Herr leucht't selbst zum Tanze,
Und es kam der Morgen heiter,
Schlesier wohl zu Ruhm und Preise
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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Fastnacht 1825 Da das Alter, wie wir wissen,
Dass am Rhein, dem vielbeschwommnen,
Auch dem Weisen fügt behäglich
Selbst Erasmus ging den Spuren
Löblich wird ein tolles Streben,
Häufet nur an diesem Tage
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Friedrich von Hagedorn (1708-1754) Bei einem Carneval Das Spiel der Welt besteht aus Mummereien:
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Otto Erich Hartleben (1864-1905) Fasching Wie eine reife, süße Dolde
Nun hat ein graugewobner Schleier
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Breslauer Künstlerfasching Hoch lebe die Fastnacht! (1837)
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Zur Fastnachtszeit Und beut der Winter auch manche Leiden,
Er bringt uns erst noch die Fastnachtszeit
Da gibt es Kurzweil mancherlei,
Pfannkuchen, Brezel, Kuchen und Weck',
Wir Kinder singen von Haus zu Haus
Und machen's hinterdrein wie die Alten
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Aschermittwoch Wir feiern im Norden jetzt überall
So kommt denn manche Wahrheit wohl an den Tag,
Das wäre nun Alles zu unserm Gedeihn,
Der Carneval vergehet ohne Spur,
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Der Eselfasching Die Esel wollten den Fasching begehn,
Sie hatten einen Narrenkönig sich erkor'n,
Sie hatten einen Hofstaat ihm beigesellt,
Und als nun die Esel so gingen im Zug,
Die Maskenfreiheit die haben auch wir,
»Ihr Esel bleibt doch Esel und werdet nie gescheit,
»So eine Freiheit, närrisch zu sein,
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