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Freundschaftsgedichte

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Freundschafts-Balladen
Freundschaftssprüche
Gedichte an Freunde
Lobpreis der Freundschaft
Über Freundschaft
Wert der Freundschaft

 

Ein Freund, ein guter Freund ... Den wusste man zu allen Zeiten sehr zu schätzen. Freundschaftsgedichte standen daher immer hoch im Kurs, wie man im folgenden Querschnitt von Dichterworten nachlesen kann.

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In eurem Bunde der Dritte

Seit Schulzeiten mehr oder weniger unauslöschlich im Gedächtnis wird dieser Schlusssatz aus Schillers monumentaler "Die Bürgschaft" sein, die hier stellvertretend für klassische Balladen stehen soll, für viele der Inbegriff von Freundschaftsgedichten. Auch Busch, Hölderlin, Eichendorf, Uhland, Goethe und weitere Koryphäen haben in dieser und anderen hehren Formen den Wert der Freundschaft in unvergessliche Verse gebracht.

Ein guter Freund das beste Vergnügen

Wie Günther mit diesem Titel haben sich viele Dichter in ihren Freundschaftsgedichten auch allgemeine Gedanken über dieses Thema gemacht. "Ein Herz laviert nicht" von Ringelnatz ist da ein Exempel, dem sich Nietzsche, Lessing und Rückert anschließen. Fehlen dürfen auch nicht solche Freundschaftsgedichte, mit denen sich die Autoren an bestimmte Freunde gewandt haben.

Kennzeichen der Freundschaft

So hat Logau ein Freundschaftsgedicht betitelt, das unter die Freundschaftssprüche fällt, die knapp und zitierfähig vom Wesen dieser speziellen Art der Zuneigung handeln. Doch ob so oder mit den genannten größeren Formen: Im Lobpreis der Freundschaft sind sich alle einig.

 

106 Gedichte von 49 Dichtern

Das neueste Freundschaftsgedicht:

Rainer Clapier

Eine Hand voll Zärtlichkeit

Behutsam über Kopf und Wangen
streicht eine Hand voll Zärtlichkeit
du gibst dich hin und wirst gefangen
von inniger Verbundenheit.

Die Zeit bleibt stehn und wird vergessen
ist einfach weg, bedeutungslos
so wirkt die Ewigkeit stattdessen
befreiend, weit und grenzenlos.

Kein Lärm und kein Geräusch zerstören
den Wohlklang dieses Augenblicks
bei dem wir nur die Herzen hören
als wahre Boten des Geschicks.

Das lässt uns Vaters Kraft erfahren
und auch den mütterlichen Halt
hilft so das Leben zu bewahren
ganz ohne Grenzen Jung und Alt.

Dies nimmt der Trennung jeden Schrecken
und bringt Geborgenheit ins Spiel
durch die wir Liebe neu entdecken
und Glück als echtes Lebensziel.

Drum schenk, wem immer du begegnest
stets eine Hand voll Zärtlichkeit
mit der du seine Seele segnest
und gleichfalls heilst für alle Zeit.

(Aus Rainer Clapier: Die Quelle unserer Lebendigkeit. ISBN 978-3-00-027129-8)

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