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Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)

An Joseph von Laßberg

Zum Geburtstage am 10. April 1848

Grad heute, wo ich gar zu gern
Dir hätt' ein herzlich Wort gesagt,
Grad heute hat mein böser Stern
Mit argem Husten mich geplagt;
Doch wär' ich wohl hinaufgeklommen,
Wär' nicht mein Schwesterlein gekommen
Und hätt' es ernst mir untersagt.

Was send' ich meinem Gruße nach?
Ein buntes Glöckchen, arm und klein;
Wohl ist sein Stimmchen zart und schwach,
Doch ist es silberhell und rein;
Und wo du lässt es klingend rauschen,
Da wird das Ohr der Liebe lauschen,
Und, glaub' es mir, das hört gar fein!

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Marie Ebner-Eschenbach (1830-1916)

Ein kleines Lied

Ein kleines Lied! Wie geht's nur an,
Dass man so lieb es haben kann,
Was liegt darin? erzähle!

Es liegt darin ein wenig Klang,
Ein wenig Wohllaut und Gesang
Und eine ganze Seele.

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Fred Endrikat (1890-1942)

Nachträgliche Geschenke

Das Fest ist um, der Tisch geräumt,
verklungen sind die Lieder.
Der schöne Traum ist ausgeträumt,
der Alltag hat uns wieder.
Auf einmal kommt von ungefähr
ein Gruß und ein Geschenk daher.
Das sind die schönsten Feste oft,
die unerwartet, unerhofft.

Der Herbst ist um, das Feld geräumt,
verstummt der Vöglein Lieder.
Des Sommers Traum ist ausgeträumt,
der Winter hat uns wieder.
Auf einmal kommt von ungefähr
ein Tag mit Sonnenschein daher.
Die Feiertage sind so schön,
die gar nicht im Kalender stehn.

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Gustav Falke (1853-1916)

Was will ich mehr!

Noch halt mit beiden Händen ich
Des Lebens schöne Schale fest,
Noch trink und kann nicht enden ich
Und denk nicht an den letzten Rest.

»Doch einmal wird die Schale leer,
Die letzte Neige schlürftest du.«
So trank ich doch, was will ich mehr,
Dem Tod ein volles Leben zu.

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Theodor Fontane (1819-1898)

Ruhig sein...

Ruhig sein, nicht ärgern, nicht kränken,
Ist das allerbeste Schenken;
Aber mit diesem Pfefferkuchen
Will ich es noch mal versuchen.

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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/goethe.php

Zum Geburtstage

Dem schönen Tag sei es geschrieben!
Oft glänze dir sein heiteres Licht.
Uns hörest du nicht auf zu lieben,
Doch bitten wir: Vergiss uns nicht.

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Franz Grillparzer (1791-1872)

Dir zum Geburtstag als Präsent...

Dir zum Geburtstag als Präsent
Sag ich nun nicht mehr: "Sakrament!"
Auch: "Luder" will ich nicht mehr sagen;
Nicht Hund und nicht Verwandte schlagen,
Die Zunge fest im Maule tragen,
Will artig sein mit Füß und Händ:
Das ist der Tant Kathel Geburtstags-Präsent.

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Friedrich Wilhelm Güll (1812-1879)

Geburtstag im Frühling

Im Garten blüh'n schon ein Weilchen
Schneeglöckchen, Krokus und Veilchen.
Da hab ich mich nicht lang bedacht
und ein schönes Sträußchen zurechtgemacht.
Das bringe ich dir zum Geburtstagsfest.
Der Frühling dich schön grüßen lässt.
Er sagt, mit allem Sonnenschein
kehrt er so gern bei dir ein,
damit dein neues Lebensjahr
sei sonnig, fröhlich, hell und klar.

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Hugo von Hofmannsthal (1874-1929)

Kleine Blumen...

Kleine Blumen, kleine Lieder,
Heller Klang und bunte Pracht,
Blumen, die ich nicht gezogen,
Lieder, die ich nicht erdacht: –
Und ich selber hätte nichts,
Dir zu bringen, Dir zu danken,
Sollte heute, heute schweigen?
Ach, was mein war, die Gedanken,
Sind ja längst, schon längst Dein Eigen.

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Hans-Peter Kraus (geb. 1965), www.ziemlichkraus.de

Was ich dir schenken wollt

Den großen, dicken Mond
Wollt ich dir schenken
Doch dann kam ich
Ins Grübeln und ans Denken
Der Mond wär viel zu groß
Für deine Wohnung
Also gab ich ihm
Noch ein wenig Schonung

Dann dachte ich
Nehm ich das Meer
Mit schöner, weiter Sicht
Nur wär auch das nicht fair
Es passt in deinen Garten nicht

Dann musste ich
An die Berge denken
Die waren sicher
Noch zu verschenken
Aber als ich sah
Was die Transporte kosten
War auch die Idee
Schnell am Verrosten

Drum schenk ich dir dies Gedicht
Mit einer Kleinigkeit
Für all die großen Dinge
Ist ja noch reichlich Zeit

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Tina Laukhardt (geb. 1980)

Weinpräsent

Den edlen Tropfen bringen wir,
Um dich damit zu laben.
Wir hatten es so im Gespür,
Du wolltest so was haben.
Der Wein ist leicht, der Wein ist frisch.
Man stellt ihn gerne auf den Tisch.
Doch achte stets auf Maß und Ziel
Und trinke ja niemals zuviel.
Denn ist die Flasche erstmal leer,
Kommt so schnell keine neue her.

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Wolfgang Lörzer (geb. 1950)

Vom Glück

Das Glück liegt selten dir zu Füßen.
Meist lässt es aus der Ferne grüßen.
Doch wenn es sich mal blicken lässt,
geh auf es zu und halt es fest!

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Friedrich von Logau (1605-1655)

Auf eines Freundes Geburts-Tag

Es öffnet deinen Tag der Sonne göldne Kerze.
Mein Reim ist, Freund, das Band; die Gabe sei das Herze.
Gibst du mir Herz um Herz und um die Reime Wein,
So solls gebunden so und so gelöset sein!

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Eduard Mörike (1804-1875)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/moerike.php

Zum Geburtstag

Mit einer Feder

Wie, wenn ich Freunden sonst an solchem Tage schrieb,
Das beste Wort durchaus mir in der Feder blieb,
So wag’ ich heut (wird mir’s zu Danke glücken?)
Nur eben gleich die Feder selbst zu schicken.

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Hans Retep (geb. 1956)
www.hans-retep-gedichte.de/geburtstagsgedichte_vortrag.php

Gestern noch - ein Geburtstagsständchen

Gestern noch
Schien die ganze Welt ein schwarzes Loch
Doch plötzlich schmeckt sie nach Sahnequark
Denn heute ist
dein Feiertag

Alltagstrott
Den lassen wir einfach hinter uns
Kein Ärger mehr mit Hinz und Kunz
Vergiss doch mal
Den ganzen Schrott

Wo die
Fete steigt, sag Bescheid
Wir sind dabei
Jeder
Bringt was mit und ist fit
Für die Feierei

Feier schön
Lass dich mal so richtig gehn
So jung werden wir uns nicht wiedersehn
Ist das Leben nicht
Wunderschön?

Wo die
Fete steigt, sag Bescheid
Wir sind dabei
Jeder
Bringt was mit und ist fit
Für die Feierei

Feier schön
Lass dich mal so richtig gehen
So jung werden wir uns nicht wiedersehn
Ist das Leben nicht
Wunderschön?

(Frei, sehr frei nach „Yesterday“ von den Beatles)

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