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Ludwig Eichrodt (1827-1892)

Auf den 80sten Geburtstag des Herrn Altbürgermeisters Martin

Schlagt den Zapfen aus dem Fasse,
Das der Vierunddreiß'ger füllt
Mit dem Nasse zu dem Spasse,
Welcher unserm Martin gilt!
Achtzig Jahr ist doch ein Alter,
Und ich glaub' er tanzt noch gar,
Wie der Herr Renteiverwalter,
Der hoch in den Siebzig war!

Lustig Freunde und Bekannte,
Lustig liebe Schwägerin,
Lustig, lustig, Anverwandte,
Lustig ist nach meinem Sinn!

Leider, dass beim heut'gen Feste
Seine Kinder sind zerstreut,
Und sich in der Zahl der Gäste
Nur ein Einzig's mit uns freut.
Ach! die vielen Andern wohnen,
In Paris, in Buffalo,
Stuttgart, Sasbach – solchen Zonen,
Die wo ganz wo-anderswo!

Lustig, Freunde und Bekannte,
Lustig, liebe Schwägerin,
Lustig, lustig, Anverwandte,
Lustig ist nach meinem Sinn!

Ei, die Frau Altbürgermeistrin
Schenkt uns Einen, welcher packt,
Da ist Feuer, da ist Geist d'rin –
Und was sie für Kuchen backt!
Könnt sie doch den Kindern schicken
Von der Bretzel auch ein Stück
Hinter Vater Martins Rücken
Wär' es nötig nicht, zum Glück!

Lustig, Freunde und Bekannte,
Lustig, liebe Schwägerin,
Lustig, lustig, Anverwandte,
Lustig ist nach meinem Sinn!

Alle sind sie gut geraten,
Wie's von selber sich versteht,
Wo mit lobenswerten Taten
Stets voran der Vater geht,
Dem die Mutter geht zur Seite,
Dem die Freunde geh'n zur Hand,
Der mit sich zu Rath geht heute,
Und der morgen Ratsvorstand.

Lustig, Freunde und Bekannte,
Lustig, liebe Schwägerin,
Lustig, lustig, Anverwandte,
Lustig ist nach meinem Sinn!

Aller Waisenkinder Vater,
Und den Witwen zugetan,
Nahm er sich sogar noch spater
Des entlass'nen Sträflings an.
Philipp, der sein Knecht geworden,
Ist der brävste Mensch nun fast,
Welcher sonst in Süd und Norden
Der Gemeinde fiel zur Last.

Lustig, Freunde und Bekannte,
Lustig, liebe Schwägerin,
Lustig, lustig, Anverwandte,
Lustig ist nach meinem Sinn!

Staunen muss es nur erregen,
Wenn der Sinn das Alles misst,
Was nur Alles uns'retwegen
Schon durch ihn geschehen ist.
O, wie viele Amtsberichte,
O, wie viel hat er gemacht,
Sitzend bei dem teuren Lichte
Oft noch bis nach Mitternacht!

Lustig, Freunde und Bekannte,
Lustig, liebe Schwägerin,
Lustig, lustig, Anverwandte,
Lustig ist nach meinem Sinn!

Drum soll Vater Martin leben,
Der noch immer tätig ist,
Dem der Himmel Viel gegeben,
Und der Weniges vergißt.
Trinket, esset, tanzt und singet,
Heute ist ein schönes Fest,
Sammlet dann, was ihr nicht zwinget
Und den Armen gebt den Rest!

Lustig, Freunde und Bekannte,
Lustig, liebe Schwägerin,
Lustig, alle Anverwandte,
Lustig ist nach meinem Sinn!

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Henning Marx, www.medija.eu

80 - na und?!

So steht´s im Pass,
dann ist´s wohl wahr -
ab heute zählst Du 80 Jahr.

Wenn wir die Acht mal auf die Seite drehn,
können wir das Zeichen für "Unendlich" sehn.

So war Dein Credo in all den Jahren -
voller Genuss, doch auch mal sparen.

Die Halbwertzeit ist wohl überschritten,
das Ende ist noch lang nicht nah.

denn

Unendlich war Dein Lebenszeichen,
unendlich soll Dein Leben sein,
unendlich bleibst Du uns erhalten,
unendlich Glück von heute an.

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Ludwig Pfau (1821-1894)

Unwandelbar

O fürchte nicht, wenn dir das Alter
Vom Haupte Blüt’ um Blüte bricht,
Dass dann ein Blick, ein trüber, kalter,
Fall’ auf dein bleiches Angesicht.

Wohl blässer wird der äußre Schimmer,
Doch heller wird der innre Schein;
Drum lieber nur und tiefer immer
Schau’ ich ins Auge dir hinein.

Da seh’ ich all’ die Liebesfülle,
Die reicher ward von Jahr zu Jahr;
Es dringet durch des Alters Hülle
Der Seele Schönheit hell und klar.

Da seh’ ich nicht die müden Wangen,
Der Jahre Furchen seh’ ich nicht –
Es ist mir strahlend aufgegangen
Dein innres Engelsangesicht.

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Horst Rehmann (geb. 1943)

80. Geburtstag

Diesen grossen Ehrentag sollst du geniessen,
kräftig ihn mit Wein und Sekt begiessen,
denn 80 Jahre, keine Frage,
sind genau 29 200 Tage,
das ist ´ne lange Zeit auf Erden,
die du gemeistert hast, ohne Beschwerden,
drum bleib so wie du bist, stets froh und munter,
dann wirst du würdevoll Einhundert.
Ich wünsch es dir von ganzem Herzen,
jetzt hol tief Luft, blas aus die 80 Kerzen,
doch eines möchte ich dir vorher sagen,
vegiss es bitte nicht,
ich brauche und ich liebe dich.

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Ferdinand von Saar (1833-1906)

Alter

Das aber ist des Alters Schöne,
Dass es die Saiten reiner stimmt,
Dass es der Lust die grellen Töne,
Dem Schmerz den herbsten Stachel nimmt.

Ermessen lässt sich und verstehen
Die eig’ne mit der fremden Schuld,
Und wie auch rings die Dinge gehen,
Du lernst dich fassen in Geduld.

Die Ruhe kommt erfüllten Strebens,
Es schwindet des Verfehlten Pein -
Und also wird der Rest des Lebens
Ein sanftes Rückerinnern sein.

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unbekannt

Es ist seltsam mit dem Alter

Es ist seltsam mit dem Alter,
wenn man zehn und noch ein Kind,
weiß man glasklar, dass das Alter
so um zwanzig rum beginnt.

Ist man aber selber zwanzig,
denkt man nicht mehr ganz so steif,
glaubt jedoch, genau um vierzig
sei man für den Sperrmüll reif.

Vierziger, schon etwas weiser
und vom Leben schon geprägt,
haben den Beginn des Alters
auf Punkt sechzig festgelegt.

Sechziger mit Hang zum Grübeln
sagen dumpf wie ein Fagott,
achtzig sei die Altersgrenze
und von da an sei man Schrott.

Doch die Achtziger, die Klugen,
denken überhaupt nicht dran.
Jung sind alle, die noch lachen,
leben, lieben, weitermachen.
Alter? - Fängt mit hundert an!

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unbekannt

Zum 80sten

80 Jahre sind es wert,
dass man dich besonders ehrt.
Darum wollen wir dir heute sagen,
es ist schön, dass wir dich haben!

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Wersch (geb. 1964), www.wersch-gedichte.de

80 – na und?

Liebe [Name],
nun wirst du 80 Jahre heute,
es führt kein Weg daran vorbei.
Versammelt sind hier viele Leute,
doch ist die Zahl dir einerlei.

Du bist, aus junger Sicht betrachtet,
mit 80 auf der Höh’ und weise;
was du als wichtig hast erachtet,
erstrebst du immer still und leise.

Mit viel Gesundheit und viel Liebe
hast du gesammelt Jahr um Jahr,
und immer voll vom Lebenstriebe
fühlst du dich dabei wunderbar.

Liebe [Name],
ich wünsch’ dir einen tollen Tag,
dem viele schöne folgen sollen,
und lass nun meinen Wörter-Quark
bevor er dir gerät zum Grollen.

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