Startseite ~ Dichter ~ Titel ~ Gedichtanfänge ~ Neues ~ Links ~ Rechtliches

Liebesgedichte ~ Freundschaftsgedichte ~ Lustige Gedichte ~ Kindergedichte ~ Abschiedsgedichte und Trauergedichte ~ Trennungsgedichte
Geburtstagsgedichte ~ Hochzeitsgedichte ~ Weihnachtsgedichte ~ Festtagsgedichte und Feiertagsgedichte ~ Gedankenlyrik ~ Naturlyrik

Gedankenlyrik

Alle Fälle   

Christliche Gedichte
Einsamkeit im Gedicht
Epigramme und Kluge Sprüche
Gedichte über Engel
Gedichte vom Leben
Gedichte vom Schicksal
Gedichte zum Nachdenken
Glücks-Gedichte
Hoffnung im Gedicht
Kriegsgedichte
Lebens-Maximen
Lebens-Weisheiten
Philosophie im Gedicht
Politische Gedichte
Religiöse Gedichte
Sprache und Poesie
Traum-Gedichte
Weisheit in Sprüchen
Zeit-Gedichte

 

 
Web Gedichte für alle Fälle

Politische Gedichte – Dichter 1 2 3 · Titel 1 2 3 · Beliebteste · Neueste

Bürger · Der Bauer    |   Byron · Abschied von England vor seiner Reise nach Lissabon
Chamisso · Das Riesen-Spielzeug    |   Claudius · An den Tod
Eichendorff · Der Adel und die Revolution    |   Eichendorff · Der Wegelagerer
Eichendorff · Der neue Rattenfänger    |   George · Porta Nigra
Gottfried von Straßburg · Leuten und Land...    |   Grillparzer · In Politik...    |   Haug · Cäsar
Heine · An einen politischen Dichter    |   Heine · Adam der Erste    |   Heine · Die Wahlesel
Henckell · Ostern 1917    => mehr ...

Gottfried August Bürger (1747-1794)

Der Bauer

In seinen Durchlauchtigen Tyrannen

Wer bist du, Fürst, dass ohne Scheu
Zerrollen mich dein Wagenrad,
Zerschlagen darf dein Ross?

Wer bist du, Fürst, dass in mein Fleisch
Dein Freund, dein Jagdhund, ungebläut
Darf Klau' und Rachen hau'n?

Wer bist du, daß, durch Saat und Forst,
Das Hurra deiner Jagd mich treibt,
Entatmet, wie das Wild? -

Die Saat, so deine Jagd zertritt,
Was Ross, und Hund, und Du verschlingst,
Das Brot, du Fürst, ist mein.

Du Fürst hast nicht, bei Egg' und Pflug,
Hast nicht den Erntetag durchschwitzt.
Mein, mein ist Fleiß und Brot! -

Ha! du wärst Obrigkeit von Gott?
Gott spendet Segen aus; du raubst!
Du nicht von Gott, Tyrann!

Dieses Gedicht versenden

 

Unsere Auswahl: Anzeigen:  
Den Mond wollt' ich dir schenken - Das Buch zur Website Das Schwalbenbuch Literaturnische
  Grußkarten bei gruss-an-dich.de Das Weisheitszahnorakel