|
Startseite ~ Dichter ~ Titel ~ Gedichtanfänge ~ Neues ~ Links ~ Rechtliches |
Gedankenlyrik |
Alle Fälle |
Christliche Gedichte
Einsamkeit im Gedicht
Epigramme und Kluge Sprüche
Gedichte über Engel
Gedichte vom Leben
Gedichte vom Schicksal
Gedichte zum Nachdenken
Glücks-Gedichte
Hoffnung im Gedicht
Kriegsgedichte
Lebens-Maximen
Lebens-Weisheiten
Philosophie im Gedicht
Politische Gedichte
Religiöse Gedichte
Sprache und Poesie
Traum-Gedichte
Weisheit in Sprüchen
Zeit-Gedichte
Politische Gedichte – Dichter 1 2 3 · Titel 1 2 3 · Beliebteste · Neueste |
Claudius · An den Tod
| Thoma · Spruchweisheit
| Otto · Im Hirschberger Tal
Kraus · Kandidatenplakate
| Rilke · Die Könige der Welt sind alt...
| Lenau · Abschied
Weerth · Das Hungerlied
| Klabund · Deutsches Volkslied
| Thoma · Lied der Großindustriellen
Mühsam · Erziehung
| Kerner · Der Zopf im Kopfe
| Heine · Die Wahlesel
| Thoma · Resignation
Eichendorff · Der neue Rattenfänger
| Eichendorff · Der Wegelagerer
|
Matthias Claudius (1740-1815) An den Tod An meinem Geburtstage
Lass mich, Tod, lass mich noch leben! –
|
|
Ludwig Thoma (1867-1921) Spruchweisheit Zu Zeiten, da man seine Weisheit nicht
Zu jenen Zeiten hat sich unser Volk
Das war wohl gut so, und ich möchte euch,
In allem halte Maß. Das Wort
Dann heißt es weiter: Schweigen ist wie Gold,
Gelingt dir etwas oder scheint es so,
Nichts wird so heiß gegessen wie gekocht,
Ich wüsste noch so manches kluge Wort,
|
|
Louise Otto (1819-1895) Im Hirschberger Tal Es ist wohl eine Freudenthrän'
Es trägt das Haupt der Koppe Schnee,
Mir ist ich sei im Paradies
Doch weiter setz ich meinen Fuß,
In Deine Hütte lass mich sehn –
Es ist wohl eine Schmerzensträn',
|
|
Hans-Peter Kraus (geb. 1965), www.ziemlichkraus.de Kandidatenplakate Da haben die Parteien Dem Volke!
aber mal wieder ganz genau
Jemand hätte ihnen erklären sollen,
|
|
Rainer Maria Rilke (1875-1926) Die Könige der Welt sind alt... Die Könige der Welt sind alt
Der Pöbel bricht sie klein zu Geld,
Das Erz hat Heimweh. Und verlassen
|
|
Nikolaus Lenau (1802-1850) Abschied Lied eines Auswandernden
Sei mir zum letztenmal gegrüßt,
Wohl schlief das Kind in deinem Arm;
Im Hochland streckt der Jäger sich
Mein Vaterland, so sinkst du hin,
Fleug, Schiff, wie Wolken durch die Luft,
Du neue Welt, du freie Welt,
|
|
Georg Weerth (1822-1856) Das Hungerlied Verehrter Herr und König,
Und am Mittwoch mussten wir darben,
Drum lass am Samstag backen
|
|
Klabund (1890-1928) Deutsches Volkslied Es braust ein Ruf wie Donnerhall,
Kaiser Rotbart im Kyffhäuser saß
Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
O selig, o selig, ein Kind noch zu sein,
Sie kämmt's mit goldnem Kamme,
Der liebe Gott geht durch den Wald,
Der schnellste Reiter ist der Tod,
|
|
Ludwig Thoma (1867-1921) Lied der Großindustriellen Wir lieben dieses Vaterland!
Die Treue unserm Königshaus,
An Gott im Himmel glauben wir.
So lebt sich’s gut bei dem System,
|
|
Erich Mühsam (1878-1934) Erziehung Der Vater zu dem Sohne spricht:
|
|
Justinus Kerner (1786-1862) Der Zopf im Kopfe Einst hat man das Haar frisiert,
Nun lässt schlicht man wohl das Haar,
Auf dem Kopfe die Frisur,
Als jetzt im Gehirn der Zopf,
|
|
Heinrich Heine (1797-1856) Die Wahlesel Die Freiheit hat man satt am End',
Jedwede Tiergattung versammelte sich,
Das Komitee der Esel ward
Es gab eine kleine Pferdepartei,
Als einer jedoch die Kandidatur
Du bist ein Verräter, es fließt in dir
Du stammst vom Zebra vielleicht, die Haut,
Und wärst du kein Fremdling, so bist du doch nur
Ich aber versenkte die Seele ganz
Ich bin kein Römling, ich bin kein Slaw';
Sie spielten nicht mit Galanterei
Die Väter sind nicht tot! Im Grab
Verklärte Esel im Glorialicht!
O welche Wonne, ein Esel zu sein!
Der große Esel, der mich erzeugt,
Ich bin ein Esel, und will getreu,
Und weil ich ein Esel, so rat ich euch,
Wir alle sind Esel! I-A! I-A!
So sprach der Patriot. Im Saal
Sie haben des Redners Haupt geschmückt
|
|
Ludwig Thoma (1867-1921) Resignation Es gibt noch Leute, die sich quälen,
Die Guten! Wie sie immer hoffen!
Wir wissen doch von Adam Riese,
Das Faktum lässt sich nicht bestreiten,
Man muss die Sache recht verstehen;
Wer hofft, dass es noch anders würde,
|
|
Joseph von Eichendorff (1788-1857) Der neue Rattenfänger Juchheisa! und ich führ den Zug
Was! wir gering? Ihr vornehm, reich?
Das alte Lied, das spiel ich neu,
|
|
Joseph von Eichendorff (1788-1857) Der Wegelagerer Es ist ein Land, wo die Philister thronen,
|






