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Frühlingsgedichte – Dichter 1 2 3 · Titel 1 2 3 · Beliebteste · Neueste |
Schiller · An den Frühling
| Lenau · An den Frühling 1838
| Gautier · An eine junge Italienerin
Falke · Auf Flügeln
| Hofmannsthal · Blühende Bäume
| George · Da waren trümmer nicht...
Hölderlin · Der Frühling
| Hölderlin · Der Frühling
| Müller · Die Biene
Angelus Silesius · Die Psyche muntert sich mit dem Frühling zu einem neuen Leben auf
Mörike · Er ist's
| Müller · Erlösung
| Holz · Erste Lerche
Novalis · Es färbte sich die Wiese grün
| Ball · Frühling
=> mehr ...
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Friedrich von Schiller (1759-1805) An den Frühling Willkommen, schöner Jüngling!
Ei! ei! da bist ja wieder!
Denkst auch noch an mein Mädchen?
Fürs Mädchen manches Blümchen
Willkommen, schöner Jüngling!
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Nikolaus Lenau (1802-1850) An den Frühling 1838 Lieber Frühling, sage mir,
Mitten durch den grünen Hain,
Bäume fallen links und rechts,
Auch die Eiche wird gefällt,
Küsse deinen letzten Kuss,
Pfeilgeschwind und schnurgerad,
Lieber Lenz, ich frage dich,
Lohnt ein schöner Freudenkranz
Oder ist dies Wort ein Wahn,
Zieht der alte Fesselschmied
Braust dem Zug dein Segen zu,
Doch du lächelst freudenvoll
Amselruf und Finkenschlag
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Théophile Gautier (1808-1872) An eine junge Italienerin Noch knirscht der Februar, von Schnee und Reif umschauert,
Kind, Frankreichs Himmel ist ein Tränensieb. Im Pelze
Sieh, kahl sind Park und Flur; zu warten gilts ein Weilchen. (Aus dem Französischen von Emanuel Geibel)
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Gustav Falke (1853-1916) Auf Flügeln Herz, erträgst du diese Freude,
Wo die überglühten Wipfel
Jeder Schlag der raschen Pulse
Durch den Garten, über Stiegen,
Himmelspforten, welch Willkommen!
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Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) Blühende Bäume Was singt in mir zu dieser Stund
Was drängt aus Herzensgrunde
An Ästen, die sich neigen,
So dringt zu dieser stillen Stund
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Stefan George (1868-1933) Da waren trümmer nicht... Da waren trümmer nicht noch scherben
Von tausend blüten war ein quillen
Das war ein stürzen ohne zäume
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Friedrich Hölderlin (1770-1843) Der Frühling Wenn auf Gefilden neues Entzücken keimt
O! welche Freude haben die Menschen! froh
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Friedrich Hölderlin (1770-1843) Der Frühling Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,
Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten
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Wilhelm Müller (1794-1827) Die Biene Biene, dich könnt' ich beneiden,
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Angelus Silesius (1624-1677) Die Psyche muntert sich mit dem Frühling zu einem neuen Leben auf Der Frühling kommt heran,
Die Lerch ist aus der Gruft
Die Sonne führet schon
Das Wild lauft hin und her
Die ganze Kreatur
Lass deine Seufzer gehn
Schwing dich behänd und fein,
Es fähret schon herein
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Eduard Mörike (1804-1875) Er ist's Frühling lässt sein blaues Band
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Wilhelm Müller (1794-1827) Erlösung Wie dem Fische wird zu Mut,
Also wie aus Kerkerqual
Und das Dach ist abgedeckt,
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Arno Holz (1863-1929) Erste Lerche Zwischen
Falbes Gras,
Dazwischen, Ich bleibe stehen.
Nirgends ein Laut. Noch nirgends Leben.
Und sonnenlos Plötzlich - ein Klang!
Ein zager, zarter zitternder Jubel, Ich suche in den Wolken.
Über mir,
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Novalis (1772-1801) Es färbte sich die Wiese grün Es färbte sich die Wiese grün
Und immer dunkler ward der Wald
Es quoll und trieb nun überall
So dacht ich: ist ein Geist erwacht,
Vielleicht beginnt ein neues Reich -
Wie ich so stand und bei mir sann,
Sie ging vorbei, ich grüßte sie,
Uns barg der Wald vor Sonnenschein.
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Hugo Ball (1886-1927) Frühling So hast du in Behutsamkeit
Nun singen mir im Gitterwerk
Die Sonne strahlt in deinem Blick
So hast du meinen dunklen Traum
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