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Frühlingsgedichte – Dichter 1 2 3 · Titel 1 2 3 · Beliebteste · Neueste |
Goethe · Frühzeitiger Frühling
| Goethe · Vom Eise befreit sind Strom und Bäche...
Goethe · Ganymed
| Hertz · Unter blühenden Bäumen...
| Hölderlin · Der Frühling
Hölderlin · Der Frühling
| Hoffmann von Fallersleben · Frühlings Ankunft
Hoffmann von Fallersleben · Frühlingsbotschaft
| Hofmannsthal · Vorfrühling
Hofmannsthal · Blühende Bäume
| Holz · Erste Lerche
| Lenau · Trauer
Lenau · An den Frühling 1838
| Lingg · Frühlingsmorgen
| Mörike · Er ist's
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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Frühzeitiger Frühling Tage der Wonne,
Reichlicher fließen
Blauliche Frische!
Buntes Gefieder
Unter des Grünen
Leise Bewegung
Mächtiger rühret
Aber zum Busen
Saget, seit gestern
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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Vom Eise befreit sind Strom und Bäche... Vom Eise befreit sind Strom und Bäche (aus: Faust I, Vor dem Tor)
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Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) Ganymed Wie im Morgenglanze
Dass ich dich fassen möcht
Ach, an deinem Busen
Ich komm, ich komme!
Hinauf, hinauf strebt's,
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Wilhelm Hertz (1835-1902) Unter blühenden Bäumen... Unter blühenden Bäumen
Sehnsüchtige Stille ringsherum,
Lenzwolken ziehn mit sanftem Flug.
Neues Hoffen, neuer Trug!
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Friedrich Hölderlin (1770-1843) Der Frühling Wenn auf Gefilden neues Entzücken keimt
O! welche Freude haben die Menschen! froh
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Friedrich Hölderlin (1770-1843) Der Frühling Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,
Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Frühlings Ankunft Alle Vögel sind schon da,
Wie sie alle lustig sind,
Was sie uns verkündet nun,
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Frühlingsbotschaft Kuckuck, Kuckuck ruft aus dem Wald:
Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrein:
Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
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Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) Vorfrühling Es läuft der Frühlingswind
Er hat sich gewiegt,
Er schüttelte nieder
Lippen im Lachen
Er glitt durch die Flöte
Er flog mit Schweigen
Es läuft der Frühlingswind
Durch die glatten
Und den Duft,
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Hugo von Hofmannsthal (1874-1929) Blühende Bäume Was singt in mir zu dieser Stund
Was drängt aus Herzensgrunde
An Ästen, die sich neigen,
So dringt zu dieser stillen Stund
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Arno Holz (1863-1929) Erste Lerche Zwischen
Falbes Gras,
Dazwischen, Ich bleibe stehen.
Nirgends ein Laut. Noch nirgends Leben.
Und sonnenlos Plötzlich - ein Klang!
Ein zager, zarter zitternder Jubel, Ich suche in den Wolken.
Über mir,
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Nikolaus Lenau (1802-1850) Trauer Blumen, Vögel, duftend, singend,
Vieles ist vorübergangen,
Winter kam hereingeschlichen
Blumen, Vögel, rings im Haine,
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Nikolaus Lenau (1802-1850) An den Frühling 1838 Lieber Frühling, sage mir,
Mitten durch den grünen Hain,
Bäume fallen links und rechts,
Auch die Eiche wird gefällt,
Küsse deinen letzten Kuss,
Pfeilgeschwind und schnurgerad,
Lieber Lenz, ich frage dich,
Lohnt ein schöner Freudenkranz
Oder ist dies Wort ein Wahn,
Zieht der alte Fesselschmied
Braust dem Zug dein Segen zu,
Doch du lächelst freudenvoll
Amselruf und Finkenschlag
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Hermann von Lingg (1820-1905) Frühlingsmorgen Tief im Winter hör' ich's gerne,
Im August, wenn Donner rollen,
Doch was kann mein Herz erweitern
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Eduard Mörike (1804-1875) Er ist's Frühling lässt sein blaues Band
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