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Wintergedichte – Dichter 1 2 3 · Titel 1 2 3 · Beliebteste · Neueste |
Bierbaum · Winter
| Bierbaum · Winter
| Chamisso · Winter
Claudius · Ein Lied hinterm Ofen zu singen
| Dörmann · Schneeflocke
| Eichrodt · Winterfreuden
Falke · Es schneit
| Flaischlen · Februar
| Gleim · An den Winter
Grillparzer · Winterlüfte wehen...
| Grillparzer · Des Winters Hauch...
Grillparzer · Dezemberlied
| Grün · Im Winter
| Günther · Lob des Winters
Harsdörffer · Lob des Winters
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Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Winter Weg und Wiese zugedeckt,
Ist wie eine graue Nacht,
Oder seid ihr alle tot:
Leben, lebst du noch ringsum?
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Otto Julius Bierbaum (1865-1910) Winter Der alte Säemann geht übers Land;
Und alles ist ihm Feld: Wald, Wiese, Berg;
Ich seh ihm zu. Mich überschüttet weiß
Und wie ein Baum, aus dem der Lebenssaft Und Schlaf und Tod ist mir nur noch ein Gott.
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Adelbert von Chamisso (1781-1838) Winter In den jungen Tagen
Liebe, Lebenswogen,
Und es ist zerronnen,
Bin so alt geworden,
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Matthias Claudius (1740-1815) Ein Lied hinterm Ofen zu singen Der Winter ist ein rechter Mann,
War je ein Mann gesund wie er?
Er zieht sein Hemd im freien an
Aus Blumen und aus Vogelsang
Doch wenn die Füchse bellen sehr,
Wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht
Sein Schloss von Eis liegt ganz hinaus
Da ist er denn bald dort, bald hier;
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Felix Dörmann (1870-1928) Schneeflocke Du bist eine weiße Flocke,
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Ludwig Eichrodt (1827-1892) Winterfreuden Nicht nur der Sommer, sondern auch
Das weite Feld ist kreidenweiß,
Und wenn man sich versehen hat,
Ein altes Buch zur Abendzeit
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Gustav Falke (1853-1916) Es schneit Der erste Schnee, weich und dicht,
Da wird nun das letzte bisschen Grün
Schlittenfahrt und Schellenklang
Fallen die Flocken weich und dicht,
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Cäsar Flaischlen (1864-1920) Februar Schon leuchtet die Sonne wieder am Himmel
Und wenn es auch noch lang nicht Frühling,
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Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) An den Winter Winter mit dem grauen Barte,
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Franz Grillparzer (1791-1872) Winterlüfte wehen... Winterlüfte wehen
Tot sind Floras Kinder,
Welk ist, was mit Prangen
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Franz Grillparzer (1791-1872) Des Winters Hauch... Des Winters Hauch
Die Rose liegt
Die Schwalbe ruft
und alles ist stumm
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Franz Grillparzer (1791-1872) Dezemberlied Harter Winter, streng und rauch,
Zwar am Äußern übst du Raub,
Rabe deine Nachtigall,
Doch der Raub der Formenwelt
Die Gedanken, die der Mai
Sammlung, jene Götterbraut,
Und der Busen fühlt ihr Wehn,
Wer denn heißt dich Würger nur?
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Anastasius Grün (1808-1876) Im Winter Der Winter steigt, ein Riesenschwan, hernieder,
So steigt, ein bleicher Schwan, der Tod hernieder,
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Johann Christian Günther (1695-1723) Lob des Winters Verzeiht, ihr warmen Frühlingstage,
Der Winter zeigt an seinen Gaben
Der Knaster schmeckt bei kaltem Wetter
Die Zärtlichkeit der süßen Liebe
Der Schönen in den Armen liegen,
Da ringen die getreuen Armen
Das Eis beweist den Hoffnungsspiegel,
Ich zieh den Mond- und Sternenschimmer
Euch Brüder hätt ich bald vergessen,
Der Winter bleibt der Kern vom Jahre,
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Georg Philipp Harsdörffer (1607-1658) Lob des Winters Wem behagt Aprillenwetter?
Wie ein fast bejahrter Alter
Also pfleget auch zu rasten
Schauet drauß die weißen Flocken,
Mich bedünket, dass die Sterne
Masken, Fastnacht, Schlittenfahren,
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