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Kindergedichte

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Gedichte über Kinder

Kinder sind wie die Natur: Aus ihrer Beobachtung ergibt sich viel Material für Gedichte. Um ihnen beim Aufwachsen zuzusehen, muss man nicht mal selbst Kinder haben, obwohl Dichter-Eltern sicher viel mehr Inspiration für Gedichte oder Sprüche über Kinder sammeln als der zufällige Beobachter. Notfalls macht man halt die eigene Kindheit in Gedichten zum Thema.

Kindergedichte mit viel Spaß

Neben den ernsthaften, um guten Ton bemühten Dichtern gibt es nicht wenige Kindsköpfe, die Gedichte schreiben und geschrieben haben. Daher ist die Auswahl an lustigen Gedichten für Kinder recht groß. Seien es einfache Kinderreime und -lieder oder Kinder-Sprachspiele und - rätsel . Für alle Altersklassen gibt es ein Gedichtangebot. Dabei ist gar nicht gesagt, dass Kindergedichte nur für Kinder da sind. Die gute, alte Fabel in Gedichtform dient auch Erwachsenen zur Erbauung.

Kindergedichte zu Feiern

Ostern und Weihnachten werden von Kindern, besonders wenn sie noch recht klein sind, ganz anders erlebt als von Erwachsenen, so dass es nur folgerichtig ist, dass es zu diesen Festen spezielle Kindergedichte gibt. Auch Geburtstagsgedichte erfordern eine altersgerechte Ansprache. Gedichte zur Geburt hingegen sprechen hoffentlich reife Eltern an.

377 Gedichte von 111 Dichtern

Das neueste Kindergedicht:

Fred Endrikat (1890-1942)

Monolog eines asthmatischen Regenwurms

Oh, warum hat man mich als Regenwurm geboren,
mit keinen Federn, keinen Borsten, keinen Hooren?
Ich steck im Dreck, ob's regnet oder stürmt.
Ach, wie mich armen Wurm das furchtbar würmt.
Die andern Tiere können laufen, schwimmen oder fliegen.
Ich muss mit nacktem Bauche auf dem Boden liegen
und schiel nach oben, seufz betrübten Blicks:
Ich kann bloß husten, weiter kann ich nix.

Von kleinen Kindern und den größten Idioten
werd ich getrampelt und in den Kot getroten
Mir hilft kein Teufel und kein Gott in meinem Weh.
Mich schützt kein Paragraph, nicht mal die Heilsarmee.
Ich muss mich hüten vor den Hühnern und den Spatzen,
denn wenn die kratzen, dann muss ich mein Leben latzen.
Ich bin ganz wehrlos, wenn man mich erwischt,
ich kann bloß husten, weiter kann ich nischt.

So muss ich mich durch dieses Dasein schieben.
Oh, warum hat man mich nicht lieber abgetrieben?
Was soll ich hier, ich arme Míssgeburt?
Mein Elend schlägt bestimmt den Weltrekurd.
Ich möchte auch mal gern im Flugzeug sitzen
und niederschaun auf meine Jammerpfützen.
Das kann nicht sein, mein Leben ist verpfuscht.
Ich kann bloß husten, weiter kann ich nuscht.

Wenn einst vorbei ist dieser Erdenrummel,
dann komme ich vielleicht auch einmal in den Hummel.
Dort werde ich erst meines Lebens froh.
Ich sing den ganzen Tag »Hallelujo«.
Wenn dann der Petrus kommt und leuchtet mit der Kerze,
durchsucht nach Sünden mir mein kleines Herze,
sag ich zu ihm verklärten Angesichts:
»Ich tat bloß husten, weiter tat ich nichts.«

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