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Theodor Storm (1817-1888)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/theodor_storm.php

Lass mich zu deinen Füßen...

Lass mich zu deinen Füßen liegen,
Lass mich dich anschaun immerdar,
Lass mich in den geliebten Zügen
Mein Schicksal lesen mild und klar.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Emanuel Geibel (1815-1884)

Liebe, die von Herzen...

Liebe, die von Herzen liebt,
Ist am reichsten, wenn sie gibt;
Liebe, die von Opfern spricht,
Ist schon rechte Liebe nicht.

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Arnim/Brentano (Hrsg.)

Liebesliedchen

Mein Schätzle ist fein,
's könnt feiner nit sein,
Es hat mirs versprochen,
Sein Herzle gehör' mein.

(aus: Des Knaben Wunderhorn, erschienen 1806-08)

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Heinrich Heine (1797-1856)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/heinrich_heine.php

Mein Herz ist wie die Sonne...

Mein Herz ist wie die Sonne
So flammend anzusehn,
Und in ein Meer von Liebe
Versinkt es groß und schön.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Theodor Storm (1817-1888)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/theodor_storm.php

Mein Herz kann nimmer schlagen...

Mein Herz kann nimmer schlagen
Als nur für dich allein.
Ich bin so ganz dein eigen,
So ganz auf immer dein.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Nikolaus Lenau (1802-1850)

Nie soll weiter sich ins Land...

Nie soll weiter sich ins Land
Lieb von Liebe wagen,
Als sich blühend in der Hand
Lässt die Rose tragen.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Friedrich von Schiller (1759-1805)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/schiller.php

O zarte Sehnsucht...

O! zarte Sehnsucht, süßes Hoffen,
Der ersten Liebe goldne Zeit,
Das Auge sieht den Himmel offen,
Es schwelgt das Herz in Seligkeit.

(Aus: Das Lied von der Glocke)

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Bernadett Antonárd (geb. 1974)

Ostsee

Ich setze meinen Fuß in Deine Spur,
dass im Abdruck wir uns finden!
Doch verschmelzen sie uns nur,
wenn im Wasser sie verschwinden.

(Aus: Bernadett Antonárd: Wie man’s dreht… Gedichte einer Geliebten. Rahden/Westf.: VML-Verlag Marie Leidorf 2006)

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Joachim Ringelnatz (1883-1934)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/ringelnatz.php

Privat-Telegramm

Unsrer beiden Herzen mögen schwer sein
Durch gemeinsames Missgeschick.
Aber keine Stunde zwischen uns darf liebeleer sein.

Denn ich liebe dich durch dünn und dick.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Ernst Moritz Arndt (1769-1860)

Sei denn ferne Liebe...

Sei denn ferne
Liebe, sei sie nah,
Gleich dem Licht der Sterne
Immer ist sie da.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Muhammad Schams ad-Din Hafis (um 1320-1390)

Seit ich geruhet...

Seit ich geruhet eine Zeit bei dir,
Ruh ich für Zeit und Ewigkeit bei dir.
Wie könnt ich schaudern vor des Todes Kelch,
Da ich geschmeckt Unsterblichkeit bei dir?

(aus dem Persischen von Friedrich Rückert)

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Wolfgang Lörzer (geb. 1950)

Tröstlich

Nicht nur Blitze schlagen ein.
Es kann auch mal die Liebe sein.

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Arnim/Brentano (Hrsg.)

Vergiss mein nicht

Ist es nicht eine harte Pein,
Wenn Liebende nicht beisammen sein?
Drück mich fest in dein Herz hinein,
Wachsen heraus Vergiss nicht mein.

(aus: Des Knaben Wunderhorn, erschienen 1806-08)

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Eduard Mörike (1804-1875)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/moerike.php

Was hilft mein Sehnen...

Was hilft, was hilft mein Sehnen?
Geliebte, wärst du hier!
In tausend Freudetränen
Verging' die Erde mir.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Hermann Löns (1866-1914)

Was zögerst du...

Was zögerst du, was zagst du,
Wer weiß, bald fällt der Schnee,
Die ungeküssten Küsse,
Das ist das bitterste Weh.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Georg Friedrich Daumer (1800-1875)

Wer kein geliebtes Wesen...

Wer kein geliebtes Wesen
In seine heißen Arme schleußt,
Der ist, so viel er prahle,
Ein Körper ohne Seel' und Geist.

(Nachdichtung aus dem Türkischen)

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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Will eine Blume sich erneuen...

Will eine Blume sich erneuen,
So muss sie ihre Frucht verstreuen;
Und will der Mensch in einem Herzen leben,
So muss er erst sein eignes Herz drum geben.

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William Shakespeare (1564-1616)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/shakespeare.php

Zweifle an der Sonne Klarheit...

Zweifle an der Sonne Klarheit,
Zweifle an der Sterne Licht,
Zweifl', ob lügen kann die Wahrheit,
Nur an meiner Liebe nicht.

(Aus der Tragödie "Hamlet, Prinz von Dänemark"; Übersetzung aus dem Englischen: August Wilhelm Schlegel. )

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