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Vergänglichkeit im Gedicht – Dichter 1 2 3 · Titel 1 2 3 · Beliebteste · Neueste |
Abschatz · Dass nichts Ewigs...
| anonym · Im Morgengrauen
Beaumont · Auf die königlichen Gräber in Westminster
| Claudius · Der Mensch
Dogen · Ach, den Wolken gleich...
| Du Fu · Leuchtkäfer
Fontane · Würd es mir fehlen, würd ich's vermissen?
| Fontane · Trost
George · Sprich nicht immer...
| Gleim · An Leukon
| Grob · Der Weltreihen
Gryphius · Es ist alles eitel
| Gryphius · Menschliches Elende
Gryphius · Vanitas! Vanitatum Vanitas!
| Gryphius · Abend
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Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699) Dass nichts Ewigs... Dass nichts Ewigs hier zu hoffen, lehret uns das schnelle Jahr,
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anonym Im Morgengrauen Mich fröstelt kalt. Der Docht verglüht.
Durchs Fenster in mein Zimmer bricht
Sie tanzt, ein eitles Weib, vorbei (aus dem Chinesischen von Klabund)
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Francis Beaumont (1584-1616) Auf die königlichen Gräber in Westminster Ihr Staubgebornen, bebt und seht, (Übersetzer aus dem Englischen unbekannt)
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Matthias Claudius (1740-1815) Der Mensch Empfangen und genähret
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Dogen (1200-1253) Ach, den Wolken gleich... Ach, den Wolken gleich treiben wir durch Geburten und Tode! (aus dem Japanischen von ?)
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Du Fu (712-770) Leuchtkäfer Am Hexenberg in der herbstlichen Nacht
Sie fliegen am Brunnengeländer umher, (aus dem Chinesischen von Richard Wilhelm)
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Theodor Fontane (1819-1898) Würd es mir fehlen, würd ich's vermissen? Heute früh, nach gut durchschlafener Nacht,
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Theodor Fontane (1819-1898) Trost Tröste dich, die Stunden eilen,
In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
Harre, hoffe. Nicht vergebens
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Stefan George (1868-1933) Sprich nicht immer... Sprich nicht immer
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Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) An Leukon Rosen pflücke, Rosen blühn,
Trinke, küsse! Sieh, es ist
Aufschub einer guten Tat
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Johann Grob (1643-1697) Der Weltreihen Was ist unser Tun auf Erden?
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Andreas Gryphius (1616-1664) Es ist alles eitel Du siehst, wohin du siehst nur Eitelkeit auf Erden.
Was itzund prächtig blüht, soll bald zertreten werden.
Der hohen Taten Ruhm muss wie ein Traum vergehn.
Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Staub und Wind;
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Andreas Gryphius (1616-1664) Menschliches Elende Was sind wir Menschen doch? ein Wohnhaus grimmer Schmerzen
Dies Leben fleucht darvon wie ein Geschwätz und Scherzen.
Gleich wie ein eitel Traum leicht aus der Acht hinfällt,
Was itzund Atem holt, muss mit der Luft entfliehn,
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Andreas Gryphius (1616-1664) Vanitas! Vanitatum Vanitas! Die Herrlikeit der Erden
Was sind doch alle Sachen,
Der Ruhm nach dem wir trachten,
Es hilft kein weises Wissen,
Dies alles wird zerrinnen,
Ist eine Lust, ein Schertzen
Was pocht man auf die Throne?
Wie eine Rose blühet,
So wachsen wir auf Erden
Wir rechnen Jahr auf Jahre,
Weil uns die Lust ergetzet
Wie viel sind itzt vergangen!
Auf Hertz! wach‘ und bedenke
Verlache Welt und Ehre,
Wohl dem der auf ihn trauet!
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Andreas Gryphius (1616-1664) Abend Der schnelle Tag ist hin, die Nacht schwingt ihre Fahn
Der Port naht mehr und mehr sich zu der Glieder Kahn.
Lass höchster Gott mich doch nicht auf dem Laufplatz gleiten,
Lass, wenn der müde Leib erschläfft, die Seele wachen
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