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Liebesgedichte über die Wonnen mit und zum Preis ihrer Angebeteten haben die Lyriker seit je angestimmt. Da es ihnen die Sprache sogar vor Schmerzlichem und Verlust nicht verschlägt, ist es nicht allein die Zeit, die alle Wunden heilt. Manchmal vermag auch das richtige Wort zur rechten Gelegenheit bei Liebeskummer, Eifersucht und Trennung mehr als nur ein Trostpflästerchen zu sein.
244 Gedichte von 96 Dichtern
Gustav Falke (1853-1916)
Geh nicht!
Leb wohl! Wie ruhte Hand in Hand
So kalt. Ich litt.
O, dass ich nicht ein Wort des Herzens fand!
Du gehst und nimmst den Frühling mit,
Nimmst Tag und Licht. -
Geh nicht!
