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Weihnachtsgedichte

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Die Vorweihnachtszeit in Gedichten

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Die Vorweihnachtszeit ist Advent, den man nicht nur durch Kerzenlicht verschönert, sondern auch durch das eine oder andere Adventsgedicht. Und damit man nicht so lange auf das Fest warten muss, veranstaltet der Nikolaus die Generalprobe, bei der er mit Sprüchen empfangen wird, was recht lustig sein kann.

Weihnachtsgedichte zum Fest

Zu einem ordentlichen Weihnachtsfest gehören ein Weihnachtsbaum, die Bescherung und vielleicht auch das eine oder andere Gedicht zur Weihnachtsfeier. Fast vergessen wird im Festtrubel Stille und Besinnlichkeit, aber dafür hat's ja Dichter, dass sie daran und den besonderen Flair zu Weihnachten erinnern.

Weihnachtsgedichte für große und kleine Kinder

Wenn Kinder an Weihnachten denken, dann gibt es eine wichtige Frage: Wer bringt eigentlich die Geschenke, der Weihnachtsmann oder das Christkind? Sicherheitshalber sollte man für beide mit Gedichten vorbereitet sein und auch Knecht Ruprecht nicht vergessen. Doch Geschenke sind das eine, schöne Weihnachtsgeschichten und -lieder sind das andere, das zum Weihnachtsfest für Kinder gehört.

Erwachsene Weihnachtsgedichte

Mit dem Erwachsenwerden werden gewisse Denkprozesse in Gang gesetzt, die dazu führen, dass Weihnachten auch mal kritisch gesehen wird oder man sich darüber lustig macht. Andrerseits gehörte in der Vergangenheit die religiöse Erwartung zum Fest der Feste. Heute ist man eher auf der Suche nach einem schönen Spruch für die Weihnachtskarte.

 

350 Gedichte von 136 Dichtern

Das neueste Weihnachtsgedicht:

Arnim/Brentano (Hrsg.)

Ein Wahrheitslied

Als Gott der Herr geboren war,
Da war es kalt,
Was sieht Maria am Wege stehn?
Ein Feigenbaum,
"Maria, lass du die Feigen noch stehn,
Wir haben noch dreißig Meilen zu gehn,
Es wird uns spät."

Und als Maria ins Städtlein kam,
Vor eine Tür,
Da sprach sie zu dem Bäuerlein:
"Behalt uns hier,
Wohl um das kleine Kindelein,
Es möcht dich wahrlich sonst gereun,
Die Nacht ist kalt."

Der Bauer sprach von Herzen: "Ja,
Geht in den Stall!"
Als nun die halbe Mitternacht kam,
Stand auf der Mann.
"Wo seid ihr dann, ihr armen Leut?
Dass ihr noch nicht erfroren seid,
Das wundert mich."

Der Bauer ging da wieder ins Haus,
Wohl aus der Scheuer.
"Steh auf mein Weib, mein liebes Weib,
Und mach ein Feuer,
Und mach ein gutes Feuerlein,
Dass diese armen Leutelein
Erwärmen sich."

Und als Maria ins Haus hin kam,
Da war sie froh.
Joseph, der war ein frommer Mann,
Sein Säcklein holt;
Er nimmt heraus ein Kesselein,
Das Kind tät ein bisschen Schnee hinein,
Und das sei Mehl.

Es tat ein wenig Eis hinein,
Und das sei Zucker;
Es tat ein wenig Wasser drein,
Und das sei Milch;
Sie hingen den Kessel übern Herd,
An einen Hacken, ohn Beschwerd
Das Müßlein kocht.

Ein Löffel schnitzt der fromme Mann
Von einem Span,
Der ward von lauter Elfenbein
Und Diamant;
Maria gab dem Kind den Brei,
Da sah man, dass es Jesus sei,
Unter seinen Augen.

(aus: Des Knaben Wunderhorn, erschienen 1806-08)

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