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Victor Blüthgen (1844-1920) Zu Weihnachten Das ist der liebe Weihnachtsbaum.
Das erste spricht:
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Martin Boelitz (1874-1918) Knecht Ruprecht Draußen weht es bitterkalt,
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Paula Dehmel (1862-1918) Weihnachtsschnee Ihr Kinder, sperrt die Näschen auf,
Ihr Kinder, sperrt die Augen auf,
Er streut - die Kuchen sind schon voll -
Ihr Kinder sperrt die Mäulchen auf,
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Richard Dehmel (1863-1920) Furchtbar schlimm Vater, Vater, der Weihnachtsmann!
"Aber Detta, du schwindelst ja,
Na, was schad't denn das, Papa?
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Emanuel Geibel (1815-1884) Weihnacht Wie bewegt mich wundersam
Überm Hause schien der Stern,
Herz, und was geschah vordem,
Mit den Hirten darfst du ziehn,
Hast du Gold nicht und Rubin,
Sieh, die Händchen zart und lind
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Friedrich Wilhelm Güll (1812-1879) Vom Pelzemärtel die ganze Geschicht' Es wird schon finster um und um. -
Doch seid nicht bang und nicht besorgt!
Doch horch! Was schlurft denn vor dem Haus?
Es schellt und gellt, das Haus geht auf.
Und wirft auch noch in jedes Eck
Nun, Kinder, seid mir ja recht fromm!
Wer aber brav ist ohn' Unterlaß,
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Friedrich Wilhelm Güll (1812-1879) Vor dem Christbaum Da guck einmal, was gestern nacht
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Was bringt der Weihnachtsmann? Was bringt der Weihnachtsmann dem Fränzchen?
Was bringt der Weihnachtsmann Mathildchen?
Was bringt der Weihnachtsmann Johannen?
Was bringt der Weihnachtsmann Kathrinchen?
Was bringt der Weihnachtsmann Marien?
Was bringt der Weihnachtsmann Agathen?
Was bringst du Weihnachtsmann denn mir doch?
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August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Weihnachten Zwar ist das Jahr an Festen reich,
O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
Und ist das Häuschen noch so klein,
Der heilige Christ an Alle denkt,
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Gustav Hermann Kletke (1813-1886) Weihnachten Die Tage kommen, die Tage gehn,
O Kindeslust, o Kindertraum,
Großmutter spricht: Nur still, nur still!
Das Gretlein sitz ihr stumm im Schoß,
Die Jahre kommen, die Jahre gehn,
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Anna Ritter (1865-1921) Vom Christkind Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
mit rotgefrorenem Näschen.
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
Was drin war, möchtet ihr wissen?
denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
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Friedrich Rückert (1788-1866) Das Männlein in der Gans Das Männlein ging spazieren einmal
Unter dem Dach steht ein Wasserzuber,
Die Gans hat's Männlein 'nuntergeschluckt,
Die Köchin wetzt das Messer,
Sie rupft die Gans und nimmt sie aus
Weihnachten kommt die Gans auf den Tisch
Da springt der Vater vom Tisch auf,
Da isst das Männlein gewaltig drauf los,
Nichts kriegt die Maus,
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Theodor Storm (1817-1888) Weihnachtabend Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
Und wie der Menschenstrom mich fortgespült,
Ich schrak empor, und beim Laternenschein
Nur von dem Treppenstein, darauf es saß,
Und ich? - War's Ungeschick, war es die Scham,
Doch als ich endlich war mit mir allein,
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unbekannt Weihnachtskind Wie ist's doch heut im Zimmer
Gewiss habt ihr bereitet,
Ich hörte viel erzählen
Lehr mich die Hände falten,
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Volksgut Vorweihnacht Bald ist Weihnacht, wie freu' ich mich drauf,
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