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Hermann von Lingg (1820-1905)

Ich liebte dich

Ich liebte dich, wie konnt’ ich schweigen?
Mein tiefst’ Gemüt lag frei vor dir;
Ich wagt’ es, dir mich ganz zu zeigen,
Du aber ließest doch von mir.

Doch ach, wie konnt’ ich jemals hoffen,
Du würdest ruhn an meiner Brust,
Die, selbst noch allen Stürmen offen,
Von keinem Frieden je gewusst?

Ich liebte dich – ich darf es sagen!
Ich hoffe – und mit welchem Schmerz’
Ich hab’ den Mut, mich anzuklagen;
O unaussprechlich litt mein Herz!

Leb’ wohl! Und mög’ dich Gott bewahren,
Auch ein Atom nur jener Glut,
Die mich verzehrte, zu erfahren;
Nur mein Herz dulde, bis es ruht!

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