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Roland Pöllnitz (geb. 1958), www.poe-sie.de

Ehespiel

Ihr seid schnell mit dem Ja gewesen,
Habt ihr das Abkommen gelesen,
Das mit der Unterschrift nun gilt,
Sei ihr zu alledem gewillt?

Dem Bräutigame wir nun sagen,
Ab heute darfst du niemals klagen,
An Liebe wird nicht mehr gespart,
Du bleibst der Frohste deiner Art.

Du bist ’ne stattliche Erscheinung
Vertrittst auch deine eigne Meinung,
Egal, was ihr auch noch besprecht,
Behält stets deine Frau das Recht.

Ein Ehepaar ist aus zwei Teilen,
Die lebenslang zusammen weilen,
Der Volksmund weiß es wohl genau,
Der bessre Teil ist ja die Frau.

Die Frau wird den Etat verwalten,
Der Mann wird Taschengeld erhalten,
Das er so froh entgegen nimmt,
Weil es für ihn allein bestimmt.

Komm, lieber Mann, nun sei kein Stoffel,
Stehst du auch unter dem Pantoffel,
Vermeide jede Bockigkeit,
Denn lieben sollst du alle Zeit.

Der Ehemann bleibt brav zu Hause,
Freut sich auf eine Babypause,
Verlässt er den vertrauten Hort,
Hat seine Frau das letzte Wort.

Es darf die Frau niemals vergessen,
Dem Mann zu kochen leckres Essen,
Das dieser keineswegs verschmäht,
Weil Liebe durch den Magen geht.

An Tag und Nächten sollt ihr lieben,
Und eure Träume nicht verschieben,
Das Miteinander ist ein Muss,
Ein Ehesiegel stets der Kuss.

Wenn ihr euch liebt auch noch im Alter,
In Bäuchen flattern bunte Falter,
Habt ihr erreicht des Lebens Ziel,
Dann war es schön – das Ehespiel.

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