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unbekannt
Glückliche Kindheit
Wie viel an Glück dieses Kind mag euch schenken,
dabei sollt eines ihr doch stets bedenken:
Es ist Gottes Gabe, euch hat er erkoren,
aus eurer Liebe wurde es geboren.
Drum sollt ihr Liebe horten nicht und sparen,
man kann kein Glück im Banksafe aufbewahren!
Verschwendet man's, verzinst sich's allemal:
Glückliche Kindheit - bestes Kapital!
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unbekannt
Dem Täufling mög' es immer wohl ergehen...
Dem Täufling mög' es immer wohl ergehen!
Ihm und den Eltern gratuliert man gern.
Es möge unter einem guten Stern
das ganze Leben der Familie stehen!
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unbekannt
Viel Glück dem Kleinen!
Unser Wunsch: Viel Glück dem Kleinen!
Mög' dem Täufling leuchtend-froh
stets die helle Sonne scheinen -
und den Eltern ebenso!
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unbekannt
Wir bringen ein Kind zur Taufe...
Wir bringen ein Kind zur Taufe.
Gott gebe, dass es bald laufe.
Wir wünschen, dass es gedeihe
Und nicht zu oft schreie.
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unbekannt
Vier Füße
Vier Füße, groß bis mittelklein,
gingen lange Zeit allein.
Jetzt gehen bald auf Schritt und Tritt,
zwei winzig kleine Füße mit.
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unbekannt
Du kleiner Mensch...
Du kleiner Mensch, ganz ohne Ahnung,
was Leben heißt und Leben ist,
du bist uns eine ernste Mahnung,
weil du der Reinheit Sinnbild bist.
Rein wie der gute, alte Wein,
dein keines Menschen Hand verdarb,
der sich im reinen Sonnenschein
den hellen, goldnen Glanz erwarb.
Das Glas mit Sonnensaft der Reben,
gefüllt bis hin zum hohen Rand,
sei ein Symbol stets für dein Leben.
Dein Schicksal mag dir Fülle geben,
es mag dich stets so hoch erheben,
wie dieses Glas jetzt unsre Hand.
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Sidonia Hedwig Zäunemann (1711-1740)
Madrigal über die Wiege eines Kindes
Du schläfst in Ruh, und bildest dir nicht ein,
Die kleine Wiege werde
Auf dieser schnöden Erde,
Das Vorbild deines größren Schicksals sein.
Die Wiege wirft dich hin und her:
So wirst Du auch nach mehren Jahren
Des Schicksals Spielwerk wohl erfahren.
Es wird sich stets bemühn,
Dich öfters hin und her zu ziehn.
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