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Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/lessing.php

Die große Welt

Die Waage gleicht der großen Welt -
Das Leichte steigt, das Schwere fällt.

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Wilhelm Müller (1794-1827)

Die Nachtigall

Dein Gesang, o Nachtigall, ist ein Wunder dieser Welt,
Weil ihn keiner kann verstehn, und er jedem doch gefällt.

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Friedrich von Logau (1605-1655)

Die Welt ein Buch

Die Welt, die ist ein Buch, ein jeder eine Letter;
Die Länder sind der Bund; die Zeiten sind die Blätter.
In diesem find't man mehr betört als kluge Sachen;
In diesem find't man mehr zum Klagen als zum Lachen;
In diesem find't man mehr zu meiden als zu üben;
In diesem find't man mehr zu hassen als zu lieben.

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Oskar Blumenthal (1852-1917)

Du willst bei Fachgenossen...

Du willst bei Fachgenossen gelten?
Das ist verlorne Liebesmüh.
Was dir missglückt, verzeihn sie selten,
Was dir gelingt, verzeihn sie nie!

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Wilhelm Busch (1832-1908)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/wilhelm_busch.php

Fortuna lächelt...

Fortuna lächelt, doch sie mag
nur ungern voll beglücken;
Schenkt sie uns einen Sommertag,
so schenkt sie uns auch Mücken.

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Nikolaus Lenau (1802-1850)

Frage

O Menschenherz, was ist dein Glück?
Ein rätselhaft geborner,
Und, kaum gegrüßt, verlorner,
Unwiederholter Augenblick!

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Friedrich von Logau (1605-1655)

Güter

Dass man ohne Sorgen lebe, sorgt man stets um Gut und Geld,
Das doch den, der es ersorget, immerdar in Sorgen hält.

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Theodor Storm (1817-1888)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/theodor_storm.php

Hehle nimmer mit der Wahrheit...

Hehle nimmer mit der Wahrheit!
Bringt sie Leid, nicht bringt sie Reue;
Doch, weil Wahrheit eine Perle,
Wirf sie auch nicht vor die Säue.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

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Franz Grillparzer (1791-1872)

In Politik...

In Politik zwei wichtge kleine Dinger
Sind Daumen eben und Zeigefinger,
Sie halten die Feder,
Das weiß ein jeder.
Doch Wichtgres noch wird oft durch sie betrieben,
Wenn sie sich übereinander schieben.

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Hans Aßmann von Abschatz (1646-1699)

In vollem Saus...

In vollem Saus und Schwarm acht Tage närrisch sein,
Heißt sich zur Fasten-Zeit vernünftig richten ein.

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Karl Kraus (1874-1936)

Kino

Noch lässt sich diese Menschheit nicht begraben,
noch kann’s im Fortschritt weiter gehn.
Erst wenn sie sich ganz und gar im Film gesehn,
dann wird sie am Ende genug von sich haben.

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Friedrich von Logau (1605-1655)

Krieg und Friede

Die Welt hat Krieg geführt weit über zwanzig Jahr.
Numehr soll Friede sein, soll werden wie es war;
Sie hat gekriegt um das, o lachens-werte Tat!
Dass sie, eh sie gekriegt, zuvor besessen hat.

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Wersch (geb. 1964), www.literaturnische.de

Menschgeschichte

Bauschutt - die Wüste
wächst - ob’s schön wird
wie vorher?

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Friedrich von Logau (1605-1655)

Menschliche Unvollkommenheit

Dass wir unvollkommen sind, wann wir dies erkennen,
Kann man solch Erkenntnis schon eine Bessrung nennen.

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Christian Morgenstern (1871-1914)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/morgenstern.php

Messkunst wird und Forscherlust...

Messkunst wird und Forscherlust
einst noch Gras und Baum befragen:
und der Wissenschaft wird tagen,
was der Weisheit längst bewusst.

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