Startseite ~ Dichter ~ Titel ~ Gedichtanfänge ~ Neues ~ Links ~ Rechtliches

Liebesgedichte ~ Freundschaftsgedichte ~ Lustige Gedichte ~ Kindergedichte ~ Abschieds- und Trauergedichte ~ Liebeskummer-Gedichte Geburtstagsgedichte ~ Hochzeitsgedichte ~ Weihnachtsgedichte ~ Festtagsgedichte und Feiertagsgedichte ~ Gedankenlyrik ~ Naturlyrik

Gedankenlyrik

Alle Fälle   

Christliche Gedichte
Epigramme und Kluge Sprüche
Gedichte über Engel
Gedichte und Sprüche über Arbeit
Gedichte vom Schicksal
Gedichte zum Nachdenken
Glücks-Gedichte
Hoffnung im Gedicht
Kriegsgedichte
Lebens-Maximen
Lebens-Weisheiten
Medien-Gedichte
Philosophie im Gedicht
Politische Gedichte
Religiöse Gedichte
Sprache und Poesie
Traum-Gedichte
Weisheit in Sprüchen
Zeit-Gedichte

 

[Anzeige]

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/goethe.php

Anstatt dass ihr bedächtig...

Anstatt dass ihr bedächtig steht,
Versucht’s zusammen eine Strecke,
Wisst ihr auch nicht, wohin es geht,
So kommt ihr wenigstens vom Flecke.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Wilhelm Müller (1794-1827)

Aufgabe der Menschheit

Strebe, Mensch zu sein auf Erden,
Nicht eines Engels Aff zu werden!

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Andreas Gryphius (1616-1664)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/andreas_gryphius.php

Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht, die mir die Zeit genommen,
Mein sind die Jahre nicht, die etwa möchten kommen.
Der Augenblick ist mein, und nehm' ich den in acht,
So ist der mein, der Jahr und Ewigkeit gemacht.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Sophie Mereau (1770-1806)

Der Beständige

Einmal lieb' ich, und Einmal leb' ich, unsterbliche Götter!
Wenn ihr das Eine mir raubt, nehmt auch das Andre dahin!

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Theodor Fontane (1819-1898)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/theodor_fontane.php

Die Frage bleibt

Halte dich still, halte dich stumm,
Nur nicht forschen, warum? warum?

Nur nicht bittre Fragen tauschen,
Antwort ist doch nur wie Meeresrauschen.

Wie's dich auch aufzuhorchen treibt,
Das Dunkel, das Rätsel, die Frage bleibt.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Max Dauthendey (1867-1918)

Die Schwalben schossen vorüber tief dir zu Füßen

Die Schwalben schossen vorüber tief dir zu Füßen,
Als sei ihr Flug ihr Zeichen tief dich zu grüßen.
Oft dünkten die Vögel am Himmel mich mehr klug
Wie mancher, den ich nach Wegen der Erde frug.
Schwalben, die früh bis spät in Freiheit schwammen,
Die halten sich in Liebe eng zusammen.
Sie bauen ihr Nest warm wie der Mensch sein Dach.
Sie fliegen von früh bis spät begeistert wach
Und eilen stets hurtig dem Weg ihres Herzens nach.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Du sehnst dich...

Du sehnst dich, weit hinaus zu wandern,
Bereitest dich zu raschem Flug;
Dir selbst sei treu und treu den andern,
Dann ist die Enge weit genug.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Friedrich Hölderlin (1770-1843)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/hoelderlin.php

Ehmals und jetzt

In jüngern Tagen war ich des Morgens froh,
Des Abends weint ich; jetzt, da ich älter bin,
Beginn ich zweifelnd meinen Tag, doch
Heilig und heiter ist mir sein Ende.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Paul Heyse (1839-1914)

Eignes Haus

Die Welt zerstreut oder engt dich ein;
Musst in dir selbst zu Hause sein.
Der wird von Unrast nicht verschont,
Der bei sich selbst zur Miete wohnt.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Wersch (geb. 1964), www.literaturnische.de

Ein Lichtlein

Wo wieder trübe ist
der Tag, da bleib du heiter!
Wenn du ein Glühwurm bist
im Sarg, ist das gescheiter.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/goethe.php

Eines schickt sich nicht...

Eines schickt sich nicht für alle!
Sehe jeder, wie er's treibe,
Sehe jeder, wo er bleibe,
Und wer steht, dass er nicht falle!

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Theodor Fontane (1819-1898)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/theodor_fontane.php

Es kann die Ehre dieser Welt

Es kann die Ehre dieser Welt
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muss in dir selber leben.

Wenn’s deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.

Das flücht’ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)
www.lyrik-lesezeichen.de/gedichte/goethe.php

Geh! gehorche meinen Winken...

Geh! gehorche meinen Winken,
Nutze deine jungen Tage,
Lerne zeitig klüger sein:
Auf des Glückes großer Waage
Steht die Zunge selten ein;
Du musst steigen oder sinken,
Du musst herrschen und gewinnen
Oder dienen und verlieren,
Leiden oder triumphieren,
Amboss oder Hammer sein.

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Gerhard P. Steil (geb. 1952)

Gold und Millionen

Du brauchst nicht Gold und Millionen
Musst nicht in Glaspalästen wohnen
Du wirst als Mensch im Leben reifen
Und mit den Jahren bald begreifen
Dass schon ein kleines Lächeln zählt
Damit das große Glück dich wählt

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
 

Julius Sturm (1816-1896)

Herz, mein Herz...

Herz, mein Herz, nicht in der Weite,
In der Nähe wohnt das Glück!
Glaube, liebe, hoffe, leide,
Und kehr’ in dich selbst zurück.

(Ausschnitt; zum kompletten Text.)

Dieses Gedicht versenden

 
~ ~ ~ ~ ~ ~ ~