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Friedrich Rückert (1788-1866)
Nie stille steht die Zeit...
Nie stille steht die Zeit, der Augenblick entschwebt,
Und den du nicht benutzt, den hast du nicht gelebt.
Und du auch stehst nie still, der gleiche bist du nimmer,
Und wer nicht besser wird, ist schon geworden schlimmer.
Wer einen Tag der Welt nicht nutzt, hat ihr geschadet,
Weil er versäumt, wozu ihn Gott mit Kraft begnadet.
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Julius Sturm (1816-1896)
Herz, mein Herz...
Herz, mein Herz, nicht in der Weite,
In der Nähe wohnt das Glück!
Glaube, liebe, hoffe, leide,
Und kehr’ in dich selbst zurück.
(Ausschnitt; zum kompletten Text.)
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Christoph August Tiedge (1752-1841)
Jedoch wer Engel sucht...
Jedoch wer Engel sucht in dieses Lebens Gründen,
Der findet nie, was ihm genügt.
Wer Menschen sucht, der wird den Engel finden,
Der sich an seine Seele schmiegt.
(aus dem Gedicht "An Gleim")
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Volksgut
Lass dich nicht unterkriegen...
Lass dich nicht unterkriegen,
zeig nur kein trüb’ Gesicht.
Mit Lachen wirst du siegen,
mit Tränen schaffst du’s nicht.
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