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Die 20 neuesten Gedichtzugänge (Neues Gedicht einsenden)

Matthias Jentzsch (geb. 1962)

Erlkönig im Advent

„Komm nun endlich“, schimpft die Mutter,
zeigt dem Kind streng ihre Uhr:
„Lauf doch schon, ich muss nach Hause.
Dunkel ist's! Was guckst du nur?“

Doch das Kind schaut rauf zum Himmel:
„Sieh nur Mama, dort das Licht!“
Und die Mutter folgt den Blicken.
„Wo denn nur? Ich seh' es nicht.“

„Aber ja doch“, ruft das Kleine.
„Da, jetzt hat es einen Schweif.“
„Schluss jetzt endlich mit dem Träumen!
Ab nach Haus! Die Zeit ist reif.“

„Mama, doch! Jetzt seh' ich's wieder!
Jetzt erleuchtet es die Welt.“
„Himmelherr, was soll das heißen?
Nichts ist dort am Sternenzelt.“

„Mama, wie in der Geschichte:
Hirten kommen angerannt.
Kindlein liegt in einer Krippe.
Könige aus Morgenland.“

Eine Mutter senkt die Arme,
schaut hinauf zur schwarzen Nacht.
Endlich schmunzelnd ein Erinnern:
Was das Licht der Weihnacht macht.

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Adventsgedichte

 
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Matthias Jentzsch (geb. 1962)

Die Krippe

Gestern noch eine normale
Krippe randgefüllt mit Stroh,
so wie tausend solcher Krippen
Bethlehems und anderswo.

Grob gezimmert aus dem Holze,
das der Bauer eben fand,
zeugte sie auch nicht gerade
von geschickter Tischlerhand.

Wie kaum anders zu erwarten,
diente sie als Futtertrog
Eseln, Schafen und dem Ochsen,
der am Tag den Karren zog.

Doch nur eine Sternenstunde
später leuchtete ein Schein
uns und all'n das große Wunder
in die schwarze Nacht hinein.

Unter abertausend Krippen
in den Ställen dieser Welt
war's von Stund an diese eine,
von der heut' man noch erzählt.

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Gedichte um die Krippe

 
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Matthias Jentzsch (geb. 1962)

Weihnachten und Schafe

Die Schafe, das ist euch bekannt,
leben in Herden auf dem Land,
laufen dort hin und laufen her.
Damit das nicht die Kreuz der Quer,

sondern recht ordentlich passiert,
werden von Hirten sie geführt.
Die geben auf die Herde acht,
so auch passiert in jener Nacht,

als plötzlich eine Engelschar
laut singend zu vernehmen war.
Hallelu hier und luja da,
so kamen sie den Hirten nah.

Die rannten los hin zu dem Stall,
begleitet von der Engel Schall.
Der Rest der Story ist bekannt,
und füllt der Bibel zweiten Band.

Hätt’s damals Schafe nicht gegeben,
stünd’ zeitgleich auch kein Hirt daneben,
der Engel Botschaft wär’ verpufft
in einsamkalter Ackerluft.

Drum denkt, wenn ihr das Fest erlebt,
ehrfürchtig vor der Krippe steht,
und alles strahlt in hellem Licht:
Das gäb’ es ohne Schafe nicht.

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Kritische Weihnachtsgedichte

 
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Sabine Ludwigs (geb. 1964), www.sabine-ludwigs.de

Der Lichterbaum

Sieh, wie der Kinder Augen blitzen
wie sie staunen, gucken, spitzen
denn in der Stube steht ein Baum
ein wahr geword‘ner Weihnachtstraum

Er duftet frisch nach Tannengrün
auf seinen Kerzen Flammen glüh’n
in den Zweigen Kugeln hängen
und sich Zuckerengel drängen

Lametta glänzt, das hab’ ich gern
und auf der Spitze schwebt ein Stern
das Nadelkleid erstrahlt so warm
und rühret unsere Herzen an

Ach, Weihnachtsbaum, wie schön dein Schein!
In jedem Jahr soll es so sein
immer neu will ich dich sehen
in deinem gold‘nen Lichte stehen

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Weihnachtsbaum-Gedichte

 
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Sabine Ludwigs (geb. 1964), www.sabine-ludwigs.de

Stille Zeit

Nordwind weht und Flocken fallen
Winterfriede über allem
es ist Advent, die stille Zeit

Im Abenddunkel zünd ich dann
am Kranz die erste Kerze an
da wird das Herz mir ruhig und weit

Des einen Lichtes heller Schein
dringt leis in meine Seele ein
erfüllt mich mit Geborgenheit

Ein LED vermag das nicht
nur echter Kerzen Schimmerlicht
führt mich durch diese stille Zeit


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Stille und Besinnlichkeit

 
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Maja Bhuiyan (geb. 1961)

Pfingsten

Ich tauche
unter den Wolken hinweg,
ziellos, rastlos, willenlos.
Willenlos?
Nicht ganz:
Was ich will, ist Großes, viel zu Großes
zieht an mir,
und ich stehe hier, kralle mich fest,
als könnte der säuselnde Wind
mich schweben lassen,
als könnte die flatternde Taube
mich mit sich reißen,
als könnte der trommelnde Regen
mich in Stücke schlagen
als könnte ich ertrinken
vor Schmerz und Leid
und vor Liebe
zu Dir.

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Gedichte zu Pfingsten

 
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Maja Bhuiyan (geb. 1961)

Ostern

Ostern
will ich nicht viel.
Kein großes Präsent,
keine Eier gefüllt mit Nougat oder Likör,
kein Häschen, das mit Küken spielt,
kein buntes Nest.
Moment!
Ein Nest zum Einkuscheln wäre schön,
eine Umarmung zum Empfang,
ein Kuss auf die Nase,
ein Tässchen Kaffee.
Und eine Hand, die meine hält
wie ein Versprechen,
dass es bald besser wird,
dass alles gut wird,
dass es gut ist,
dass die Primeln, Veilchen und Narzissen
auch für mich erblühen
und die Forsythien, die Hyazinthen.
Und die blutroten Tulpen überall,
davon wünsche ich mir eine,
nein, davon wünsche ich mir viele,
einen ganzen riesigen Strauss wünsche ich mir
und dir
und ein gesegnetes, fröhliches Osterfest.

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Ostergedichte

 
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Hans Munch (geb. 1958)

Hausspruch

Hier ist mein Reich. Hier reich ich mir.
Hier kennt die Sehnsucht eine Tür.
Hier darf ich ganz ich selber sein,
Und keiner redet mir darein.
Hier nasch ich von der Muse Frucht,
Und bin nicht ständig auf der Flucht.
Hier hat nur Zutritt, wer gefällt,
Und seinen Frust für sich behält.
Hier ist, warum ich solches pries:
Nichts minder als das Paradies.

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Hauseinweihungssprüche

 
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Christoph Klesse (geb. 1947)

Spiegelung

Ich gehe, bis an den Rand der Dunkelheit gehe ich,
ein bitterer Kelch, öffne und schließe mich.

Wie eine Muschel atme ich Welt ein und aus,
gehe durch mich hindurch.
Ich trinke mich selber aus,
Dunkelheit um Dunkelheit.

Ich erkenne mich als Bild im Spiegel,
das sich als Bild im Spiegel betrachtet,
Bild um Bild, immer kleiner, immer tiefer.

Im Spiegel betrete ich eines meiner Abbilder
nach dem andern, häute mich
und komme mir selbst nicht näher:
Ich verschlinge mich.
Bild um Bild
brauche ich auf.

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Gedichte zum Nachdenken

 
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Gerhard P. Steil (geb. 1952)

Wann ist Weihnachten

Wenn trübe Gedanken
aus dem Alltag verschwinden,
weil Fantasie und Wirklichkeit
zueinander finden.
Wenn du erkennst,
dass dein Schicksal
den Ausweg gefunden,
wo einstmals die Sorgen
im Chaos gebunden.
Wenn du also verstehst,
worüber die Anderen lachten …
… dann ist Weihnachten.

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Stille und Besinnlichkeit

 
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DieSilbermöwe (geb. 1963)

Das Meer winkt

Die Sonne lacht.
Das Meer von weitem rauscht und winkt:
"Wie wär's, wenn du in meine Wellen sinkst?"
Die Badetasche wird gepackt.

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Sommersprüche

 
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Dr. Erhard Jöst (geb. 1947)

Dankes-Lied

Der Mensch wird für kurze Zeit
auf diese Erde geworfen
und sucht zwischen Freud und Leid
nach Glück und Zufriedenheit.

Und findet er auf dem Weg
den Menschen, der ihn begleitet,
ihn liebt und der ihn versteht
und immer treu zu ihm steht:

Dann muss er Fortuna preisen
für gewährtes Glück
in dem bunten Lebens-Stück,
und er muss Großmut beweisen
mit dem Dank für sein Geschick.

Bleibt Not und Hunger erspart
und hat er stets gute Freunde
wird seine Hoffnung bewahrt
und ihm glückt seine Lebensfahrt.

Dann muss er das Schicksal loben für die Zeit,
die liebe Vertraulichkeit,
die Stunden in Heiterkeit.
Und er muss seinen Freunden gütig danken,
denn sie webten ihm jeder Zeit
ein herzliches Freudenkleid.

Herzlich sei euch allen Dank gesagt!

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Wert der Freundschaft

 
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Hans Munch (geb. 1958)

Heimweh

So träumerisch blaute der Tag,
So warm flaute die Luft,
Und klarer als je schien das Licht,
Und alles trug ein Duft,
Als ob die Sehnsucht Blume wär',
atmete ich ihr Weh.
Mir war, als spräche tief in mir
leis eine Stimme: Geh!

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Heimweh im Gedicht

 
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Fred Endrikat (1890-1942)

Pensionierte Sittlichkeit

Es war einmal ein Auerhahn,
der hatte seine Pflicht getan,
acht Jahre lang und noch viel mehr,
dann ward der Dienst ihm etwas schwer.
Kein Ding auf Erden ewig dauert,
er hatte eben ausge-auert.
Nun ließ er seine Blicke schweifen
betrübt zu all den Ordensschleifen,
Diplomen und den Ehrenpreisen,
die er er-auert einst auf Reisen.
Was halfen ihm jetzt all die Prämien?
Er musst' sich vor den Hühnern schämien.
Kein Hafer und kein Sellerie
entlockte ihm ein Kikeriki.
Es klang jetzt wie ein heisres Quieken
sein einst so frohes Kikerikieken.
Und alle Hennen, alle Glucken,
die waren darob baß erschrucken.
So stand er traurig wie Pik sieben
im Kreise seiner Hühnerlieben.
Man hat den Enterich gebeten,
den Hahn einstweilen zu vertreten.
Was kümmert sich das Federvieh
um Sittlichkeit und Bigamie.
»Jawoll«, sprach stolz der Enterich.
»Die Kleinigkeit besorge ich.«
Am Zaun stand nun der Auerhahn
und sah voll tiefer Trauer an,
wie seine Hennen, seine Glucken,
ohn' mit der Wimper nur zu zucken,
im Gegenteil, noch mit Frohlucken,
sich von dem Entrich ließen ducken.

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Erotische und frivole Gedichte

 
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Hans Munch (geb. 1958)

Drei Worte

Ich wollte dir drei Worte sagen,
Doch dann verlor die Mitte sich,
Und endlich kamst auch du abhanden.
Mir blieb, wie zu Beginn, nur "Ich".

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Liebeskummer-Sprüche

 
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Hans Munch (geb. 1958)

Zum Wiegenfeste...

Zum Wiegenfeste wünsch ich dir
Gen Himmel eine offne Tür,
Gesundheit, Glück und Sonnenschein,
Ein tolles Weib (’nen tollen Mann) nebst Kinderlein,
Zufriedenheit und wenig Zank,
Ein dickes Konto bei der Bank,
Erfolg im Job, ein Haus vorort,
Ein langes Leben und so fort,
Und last not least, was jedem frommt:
Gelassenheit, wenn’s anders kommt.

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Geburtstagswünsche

 
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Else Lasker-Schüler (1869-1945)

Heimlich zur Nacht

Ich habe dich gewählt
Unter allen Sternen.

Und bin wach - eine lauschende Blume
Im summenden Laub.

Unsere Lippen wollen Honig bereiten,
Unsere schimmernden Nächte sind aufgeblüht.

An dem seligen Glanz deines Leibes
Zündet mein Herz seine Himmel an -

Alle meine Träume hängen an deinem Golde,
Ich habe dich gewählt unter allen Sternen.

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Gedichte zum Valentinstag

 
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Fred Endrikat (1890-1942)

Gleichschaltung

Jeder fasse sich an seine eigne Neese,
jeder fege vor dem eigenen Portal.
Was des einen Veilchen, ist des andern Käse,
und im Himmel riechen alle ganz egal.

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Lustige Sprüche

 
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Franz Werfel (1890-1945)

Ballade von der Krankheit

Nicht jeden packt mit jähem Ruck
Der Tod und lässt ihn achtlos sinken.
Den meisten gibt er Gift zu trinken
Durch Jahr und Tage, Schluck um Schluck.
Die Krankheit schlüpft in Nonnentracht
Ins Zimmer, das du zugemacht.

Sie schlurft auf Filz. Sie nickt dir zu.
Sie öffnet ihre Siebensache.
Sie eilt, ein Doppelbett zu machen.
Denn du bist sie und sie ist du.
So fest verknüpft, so eng verschnürt
Hat noch kein Paar die Eh' geführt.

Seit jenem Morgen, da sie kam,
Lässt keinen sie an deine Seiten.
Selbst Weib und Kind sehn wie vom Weiten
Entsetzt dich an in deinem Gram.
Und wenn du klagst, die Wunden zeigst,
Dann winkt sie rau dir ab; du schweigst...

Denn was dir fehlt, weiß sie allein.
Nur sie hört deine Ohrenbeichten:
Die tiefen Schmerzen und die seichten,
Die grabende, die flache Pein,
Davon hat sie Geheimbericht,
Nur sie und sonst kein Wesen nicht.

Und das ist wahr! Wenn du auch weißt,
Dass keine Ärzte mehr dich heilen,
Viel schlimmer ist: Nicht mitzuteilen
Vermagst du, was dich zerreißt.
Sie nimmt dem Schmerz, der in dir leibt,
Das Wort vom Mund, das ihn beschreibt.

Doch eines Tags, wenn du erwachst,
Da hat sie, scheint's, sich fortgeschoren.
Du aber dehnst dich, neugeboren,
Voll rosigem Mut. Du singst, du lachst...
Trau ja nicht diesem Jubelschlag.
Die Krankheit hat nur Ausgangstag.

Kehrt sie dann heim im Dämmergrau
Frostklappernd unter deine Decke,
Bringt sie dein kurzes Glück zur Strecke
Und heischt als strenge Ehefrau,
Dass du, dieweil du niederfährst,
Ausschließend dich an ihr bewährst.

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Gedichte über Krankheit

 
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Bernhard Efinger (geb. 1941)

Kein Schnee

Wo ist er denn dieses Jahr geblieben,
der Schnee, den wir Kinder so lieben.
Wohin man blickt, wohin man schaut,
den haben wohl dreiste Diebe geklaut.

Ach, es ist nun mal zum Haare raufen,
denn ich wollt' den Schnee mir kaufen,
doch niemand machte mir ein Angebot,
alle, die dies könnten, stellten sich tot.

Was will ich machen als kleiner Wicht,
weit und breit ist kein Schnee in Sicht.
Weißer Schnee, ganz frisch von oben,
oh, wie würde ich den Himmel loben.

Ich bin stinke sauer, es ist zum Weinen,
auch einen Schneemann gibt es keinen.
Von wegen Rodeln oder Schlittenfahren,
wie soll ich da noch die Ruhe bewahren.

Keinen Schnee bekomme ich geschenkt,
weil Frau Holle nicht mehr an mich denkt.
Ich werde dem Wetteramt nun schreiben,
so ein Winter kann mir gestohlen bleiben.

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