Feiertage, Freundschaft, Liebe, Jubiläen: Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Ein Gedicht als Beigabe oder Sahnehäubchen kommt dazu öfter in den Sinn, nur einfallen will einem keines.
Was die Klassiker und unsere Einsender für alle denkbaren Fälle gedichtet haben, ist hier versammelt, wenn es nicht durch das feine Sieb gefallen ist, das Emanuel Geibel in diesen Versen umschreibt:
Nie willkürlich
darum, wenn die innere Nötigung ausblieb,
Hab' ich zu dichten gewußt, auf Begehr, wie der Meister des Handwerks
Rasch das Verlangte beschafft, zu Geburtstagsfeier und Hochzeit
Oder zum Neujahrsgruß. Und versucht' ich es dennoch, der Bitte
Weichend, so ward es darnach: ein zusammengestoppeltes Machwerk
Statt des lebendigen Lieds.
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