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Ehret die Frauen! Sie stricken die Strümpfe, // Wollig und warm, zu durchwaten die Sümpfe, - Schlegel

Eh’ sie erstirbt, die Natur, die treue Mutter, noch einmal // Ruft sie die Kinder zu sich, reicht als Vermächtnis den Wein. - Kerner

Ei du lieber, heil'ger Christ, // komm nur nicht, wenn's finster ist. - aus Sachsen

»Eia popeia«, // Das ist ein altes Lied; - Reinick

Eifersucht ist eine Leidenschaft, // Die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. - Grillparzer

Eifersucht, der Liebe Hölle! // Elend, elend, wer dich fühlt, - Gotter

Eigentlich ist mir alles gleich, // Der eine wird arm, der andre wird reich, - Fontane

Ein Abend war's am Meeresstrand, // still saß ich noch im warmen Sand. - Skielka

Ein alter, kalter Leichnam hängt // An einem Telegrafenmast. - Mühsam

Ein Ball ganz stille & friedlich, // der thronte rund & nicht niedlich - Retep

Ein Band wir, Mutter! bringen, // Das reichet Liebe dar, - Kerner

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit. // Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid. - unbekannt

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit. // Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid. - unbekannt

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen, // Ich nahm es so im Wandern mit, - Storm

Ein Blumenglöckchen // Vom Boden hervor - Goethe

Ein böses Weib, das keinem Drachen wich, // Die schrecklichste von allen Ruten - Pfeffel

Ein dicker Junge spielt mit einem Teich. // Der Wind hat sich in einem Baum gefangen. - Lichtenstein

Ein Dreiklang // - Henckell

Ein Eh'stand ist alsdann beglückt, // wenn eins sich in das andre schickt, - Gellert

Ein eigner Kerl war Krischan Bolte, // Er tat nicht gerne was er sollte. - Busch

Ein Entenpaar ruft Wechsellaut, // Auf Stromes Insel hats gebaut. - Schi-djing (Buch der Lieder)

Ein Fass, welchs niemand füllen kann, // Ein Durst, den niemand stillen kann, - Plavius

Ein Federchen flog durch das Land; // Ein Nilpferd schlummerte im Sand. - Ringelnatz

Ein Festtag soll dich stärken // zu deines Werktags Werken, - Rückert

Ein Fichtenbaum steht einsam // Im Norden auf kahler Höh'. - Heine

Ein Fuchs von flüchtiger Moral // Und unbedenklich, wenn er stahl, - Busch

Ein ganz und gar perverser Türke kaufte sich // Aus Trauer über den erst jüngst erfolgten Tod - Lichtenstein

Ein Gegend heißt Schlaraffenland, // den faulen Leuten wohlbekannt. - Sachs

Ein Glockenton fliegt durch die Nacht, // als hätt er Vogelflügel, - Morgenstern

Ein grüner winkel den ein bach befeuchtet // Der toll das gras mit silberflecken säumt · - Rimbaud

Ein guter dummer Bauerknabe, // Den Junker Hans einst mit auf Reisen nahm, - Gellert

Ein Hänfling, den der erste Flug // Aus seiner Eltern Neste trug, - Lichtwer

Ein harter Kopf geht durch die Wände, // obwohl es Schmerz und Beulen macht. - Endrikat

Ein Hecht, vom heiligen Anton // bekehrt, beschloss, samt Frau und Sohn, - Morgenstern

Ein Hering liebt' eine Auster // Im kühlen Meeresgrund; - Scheffel

Ein hoher, starker Baum muss von dem Winde liegen; // Ein niederträchtig Strauch, der bleibet stehn durch biegen. - Logau

Ein Huhn und ein Hahn, // die Predigt geht an, - unbekannt

Ein Hurenhaus geriet um Mitternacht in Brand. // Schnell sprang, zum Löschen oder Retten, - Lessing

Ein Ichthyosaur sich wälzte // Am schlammigen, mulstrigen Sumpf. - Vischer

Ein Jahr ist nichts, wenn man's verputzt, // ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt. - Gumppenberg

Ein Junge will vom Weihnachtsmann // am liebsten einen Hampelmann. - unbekannt

Ein Kind - von einem Schiefertafel-Schwämmchen // Umhüpft - rennt froh durch mein Gemüt. - Ringelnatz

Ein Kind vergisst sich selbst; ein Knabe kennt sich nicht; // Ein Jüngling acht sich schlecht; ein Mann hat immer Pflicht; - Logau

Ein kleiner Dickmadam // fuhr mal mit der Eisenbahn. - Volkstümlich

Ein kleines Lied! Wie geht's nur an, // Dass man so lieb es haben kann, - Ebner-Eschenbach

Ein Kleinod ist das allerbest', // das pfleg' ich wohl und halt es fest - Scheffel

Ein Kleinod ist das allerbest', // das pfleg' ich wohl und halt es fest - Scheffel

Ein Land mag klein sein // und seine Bewohner wenig. - Laotse

Ein langes Gedicht, // das merk ich mir nicht. - Volksgut

Ein Leib und eine Seele, die wir waren, // Kann ich von deinem Tode nicht genesen; - Storm

Ein letzter Kuss streift ihre Wimpern, und // Ermattet von der Lust schließt sie die schönen, - Klabund

Ein Lob, das alle Fehler uns verschweigt, // Ist wie der fette Frühlingsregen, - Kretschmann

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm, // Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um. - Hoffmann von Fallersleben

Ein männlicher Briefmark erlebte // Was Schönes, bevor er klebte. - Ringelnatz

Ein Nebel hat die Welt so weich zerstört. // Blutlose Bäume lösen sich in Rauch. - Lichtenstein

Ein Nebel hat die Welt so weich zerstört. // Blutlose Bäume lösen sich in Rauch. - Lichtenstein

Ein neuer Abschnitt nun beginnt, // wir wünschen, dass es dir gelingt, - unbekannt

Ein neues Jahr nimmt seinen Lauf. // Die junge Sonne steigt herauf. - Volksgut

Ein neues Jahr rückt uns entgegen; // es bringe Dir viel Glück und Segen, - anonym

Ein neues Jahr rückt uns entgegen; // es bringe Dir viel Glück und Segen, - anonym

Ein neues Jahr, ein neues Glück! // Wir ziehen froh hinein, - Hoffmann von Fallersleben

Ein Pfingstgedichtchen will heraus // ins Freie, ins Kühne. - Ringelnatz

Ein Pfingstgedichtchen will heraus // ins Freie, ins Kühne. - Ringelnatz

Ein politisch Lied, ein garstig Lied! // So dachten die Dichter mit Goethen - Hoffmann von Fallersleben

Ein Pudel, der mit gutem Fug // Den schönen Namen Brutus trug, - Heine

Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // Nur ein Gefühl, empfunden eben; - Storm

Ein rares Beispiel will ich singen, // Wobei die Welt erstaunen wird. - Lessing

Ein Romänchen à la Nippfigürchen // - unbekannt

Ein Samenkorn lag auf dem Rücken, // Die Amsel wollte es zerpicken. - Ringelnatz

Ein Schatten fällt auf deine Wange, // Es ist die Wimper nur, die lange. - Hille

Ein schlafend Kind! o still! in diesen Zügen // Könnt ihr das Paradies zurückbeschwören; - Lenau

Ein schlafend Kind! o still! in diesen Zügen // Könnt ihr das Paradies zurückbeschwören; - Lenau

Ein Schwalbenpaar führte der Lenz mir herbei; // Sie bauten ihr Nest mir über die Tür. - Stolberg

Ein Seufzer lief Schlittschuh auf nächtlichem Eis // und träumte von Liebe und Freude. - Morgenstern

Ein Seufzer schwebte ganz allein // hoch über einem Birkenhain. - Endrikat

Ein solcher ist mein Freund, // Ein solcher ist mein Buhle, - Daumer

Ein Soldat stirbt nicht, // er wird nicht vergast, nicht verbrannt und nicht zermatscht. - Kraus

Ein Spiegel hängt in deinem Zimmer, // du stehst davor, das Haupt geneigt - unbekannt

Ein Sternlein schaut vom Himmelszelt // hell strahlend in die Winterwelt. - Telker

Ein Strauß, der Duft und Farbe eint, // er lacht dich an aus dieser Runde, - Wersch

Ein Tännlein grünet wo, // Wer weiß, im Walde, - Mörike

Ein Taschenkrebs und ein Känguru, // Die wollten sich ehelichen. - Ringelnatz

Ein Traum, ein Traum ist unser Leben // Auf Erden hier. - Herder

Ein Vogel wollte Hochzeit halten // in dem grünen Walde. - Volkstümlich

Ein Werwolf eines Nachts entwich // von Weib und Kind und sich begab - Morgenstern

Ein Wiesel // saß auf einem Kiesel - Morgenstern

Ein wimmelnder Konvent von Käsemaden // Ergoss bei seinem Abendschmaus - Pfeffel

Ein Winterabend still und kalt. - // Drei Kinder wandern durch den Wald. - Seidel

Ein Winzer, der am Tode lag, // Rief seine Kinder an und sprach: - Bürger

Eine dudeldicke Dame flog in den dudeldicken Dreck. // Da hob ein dudeldicker Diener die dudeldicke Dame - anonym

Eine Erfolgsstory in vier Strophen // und einem Nachsatz - Lörzer

Eine feine, glatte Maus // Suchte sich in stolzer Jugend - Herder

Eine kleine Piepmaus // lief ums Rathaus, - Volksgut

Eine lange Winter-Nacht // Hat mich an das Licht gebracht, - Abschatz

Eine Rosenknospe war // Sie, für die mein Herze glühte; - Heine

Eine schändliche Ballade // - Eichrodt

Eine Wassermaus und eine Kröte // stiegen eines Abends noch sehr spöte - anonym

Einem Schmetterlinge gleicht die Liebe; // Wie er flatternd über Blumen schwebt, - Ahlefeld

Einen Brief soll ich schreiben // Meinem Schatz in der Fern; - Storm

Einen kenn ich, // Wir lieben ihn nicht; - Brentano

Einen Menschen wissen, // der dich ganz versteht, - Ebner-Eschenbach

Einen vergänglichen Tag lebt ich und wuchs mit den Meinen, // Eins ums andere schon schläft mir und fliehet dahin. - Hölderlin

Einer // Die Mutter schlich sich heimlich fort - - Hoffmann von Fallersleben

Eines schickt sich nicht für alle! // Sehe jeder, wie er's treibe, - Goethe

Einmal lieb' ich, und Einmal leb' ich, unsterbliche Götter! // Wenn ihr das Eine mir raubt, nehmt auch das Andre dahin! - Mereau

Einmal müssen zwei auseinandergehn; // einmal will einer den andern nicht mehr verstehn - - - Tucholsky

Einsam tret ich auf den Weg, den leeren, // Der durch Nebel leise schimmernd bricht; - Lermontow

Einsam und sinnend zieh' ich durch die Lande, // Die ödesten, mit langsam trägem Schritte, - Petrarca

Einst hat man das Haar frisiert, // Hat’s gepudert und geschmiert, - Kerner

Eitles Trachten, eitles Ringen // Frisst dein bisschen Leben auf, - Lenau

Empfangen und genähret // Vom Weibe wunderbar, - Claudius

(empfohlen für Kinder unter zehn Jahren) // - Retep

Endlich, endlich ist es da, // was haben wir gewartet, - Steil

Ene mene mu, // raus bist du! - Volksgut

Ene, mene Tintenfass, // geh in die Schul' und lerne was. - Volksgut

Ene, mene, miste, // es rappelt in der Kiste. - Volksgut

Ene, mene, mopel // wer frisst Popel, - Volksgut

Engel auf den Feldern singen, // stimmen an ein himmlisch Lied, - unbekannt

Engel umschweben uns, // Wo wir auch gehn, - Rückert

Entzweit mit einem Favoriten, // Flog einst Fortun' der Weisheit zu. - Schiller

Epilog zur Weihnachtszeit // - Lörzer

Er ist der letzte von zwölf Brüdern, // Des Jahres Pforte schließt er zu. - Hoffmann

Er kommt, er schaut, er siegt, // Er herrscht, er unterliegt. - Haug

Er stand am mächtigen Rheinfall // Da kam ihm gleich der Einfall: - Gries

Er wünscht mir lange Jahr' und raubt mir meine Zeit, // Veranlasst mich zum Fluch und wünscht mir Seligkeit; - Wernicke

Er: // Was hat mir Frieden gebracht, - Bierbaum

Er, der Herrlichste von allen, // Wie so milde, wie so gut! - Chamisso

„Ergraut sind wir – und du noch jung“ – // So sprecht Ihr voller Würde - Blumenthal

Erinnre dich, mein Geist, erfreut // Des hohen Tags der Herrlichkeit; - Gellert

Erkenne selber dich. Wer sich erkennen kann, // Trifft inner sich oft mehr als einen Menschen an. - Czepko von Reigersfeld

Erkennst du mich in meinem bunten Kleide, // Mit meiner Pritsche, meinem Schellenhut, - Müller

Erklinge, Lied, und werde Schall, // Kling gleich der hellsten Nachtigall, - Arndt

Erscheint dir etwas unerhört, // Bist du tiefsten Herzens empört, - Fontane

Erst nach dem Nachbar schaue, // sodann das Haus dir baue. - Rückert

Erst, wenn der Lachs smolliert mit laxen Dachsen, // Wenn Affen gleich den Versifexen klecksen, - unbekannt

Erster Teil // - Ringelnatz

Erstes // Lieber Gott, ich liege - Ringelnatz

Erwarte nicht ein täuschend Wortgepränge, // Für unsre Freundschaft viel zu klein. - Lessing

Erwirb dir viel und gib das meiste fort. // Viel zu behalten, hat den Wert von Sport. - Ringelnatz

Es äfft dich nur dies Rennen, Traben // Nach golden mußevoller Zeit, - Fontane

Es bettet sich das Vögelein // In seinen eignen Flaum, - Kempner

Es blühten Tulpen und Narzissen, // sie blühten dir, sie blühten mir, - Löns

Es braust ein Ruf wie Donnerhall, // Dass ich so traurig bin. - Klabund

Es färbte sich die Wiese grün // Und um die Hecken sah ich blühn, - Novalis

Es färbte sich die Wiese grün // Und um die Hecken sah ich blühn, - Novalis

Es fiel einmal ein Kuckucksei // Vom Baum herab und ging entzwei. - Ringelnatz

Es flogen drei Enten wohl über den Rhein // Mit ihren drei goldenen Schnäbelein. - anonym

Es führt drei König Gottes Hand // mit einem Stern aus Morgenland - Spee

Es gehen Menschen vor mir hin // Und gehen mir vorbei, und keiner - Ringelnatz

Es geht am End, es ist kein Zweifel, // Der Liebe Glut, sie geht zum Teufel. - Heine

Es gibt bei Armen und Reichen // So manche Herzen bang und still; - Ringelnatz

Es gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: - Morgenstern

Es gibt noch Leute, die sich quälen, // Aus denen sich die Frage ringt: - Thoma

Es gibt so wunderweiße Nächte, // drin alle Dinge silbern sind. - Rilke

Es gibt wohl manches, was entzücket, // Es gibt wohl vieles, was gefällt; - Geibel

Es gingen drei Jäger wohl auf die Birsch, // Sie wollten erjagen den weißen Hirsch. - Uhland

Es glänzt der Himmel über dem Dach // So blau, so stille. - Verlaine

Es graut vom Morgenreif // In Dämmerung das Feld, - Mörike

Es hat dich die Natur recht herrlich ausgeschmücket; // Dein Glanz ist ungemein, man bleibt dabei entzücket. - Ziegler

Es hat die Nacht geregnet, // Es zog noch grau ins Tal, - Eichendorff

Es hat ein Eh'mann in Hagen // im Rausch seine Frau erschlagen. - Lörzer

Es hat ein jeder Mensch mehr Fehler zu verstecken, // Als er Geschicklichkeit der Welt hat zu entdecken; - Wernicke

Es hat sich schon herumgesprochen: // Du bist nun fünfzig, alter Knochen - Winkler

Es heißt wohl: Vierzig Jahr ein Mann! // Doch mit vierzig fängt die Fünfzig an. - Storm

Es hilft uns kein Gedeutel, // so nimm es, wie es fällt: - Fontane

Es ist Advent auf uns´rer Welt. // Der Lichter Glanz die Stadt erhellt. - Menger

Es ist an der Zeit. Vergangenes schweigt, // ein strahlender Tag vor dem Abend sich neigt. - Friedel

Es ist besser so. // Reich mir die Hand. Wir wollen froh - Ringelnatz

Es ist das Glück ein flüchtig Ding // Und war’s zu allen Tagen; - Geibel

Es ist doch im April fürwahr // Der Frühling weder halb noch gar. - Mörike

Es ist doch im April fürwahr // Der Frühling weder halb noch gar. - Mörike

Es ist doch so, als ob es war: // Man hätte einmal es versucht. - Ringelnatz

Es ist ein fröhlich Ding um aller Menschen Sterben: // Es freuen sich darauf die gerne reichen Erben - - Logau

Es ist ein Land, wo die Philister thronen, // Die Krämer fahren und das Grün verstauben, - Eichendorff

Es ist ein Licht, das der Wind ausgelöscht hat. // Es ist ein Heidekrug, den am Nachmittag ein Betrunkener verlässt. - Trakl

Es ist ein lobenswerter Brauch: // Wer was Gutes bekommt, - Busch

Es ist ein Ros' entsprungen // aus einer Wurzel zart; - Prätorius

Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, // Hat Gewalt vom höchsten Gott, - Arnim/Brentano (Hrsg.)

Es ist ein stiller Regentag, // So weich, so ernst, und doch so klar, - Keller

Es ist genug, mein matter Sinn // Sehnt sich dahin, wo meine Väter schlaffen. - Anton Ulrich, Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel

Es ist halt schön, // Wenn wir die Freunde kommen sehn. – - Busch

Es ist nun der Herbst gekommen, // Hat das schöne Sommerkleid - Eichendorff

Es ist seltsam mit dem Alter, // wenn man zehn und noch ein Kind, - unbekannt

Es ist so dunkel heut, // Man kann kaum in den Abend sehen. - Lasker-Schüler

Es ist unser, // sagen die Eltern. - Rupprecht

Es ist wohl eine Freudenthrän' // Mir in das Aug getreten - Otto

Es ist. Nur. Nur das // eine: Ich. In meiner - Knapp-Diederichs

Es kann die Ehre dieser Welt // Dir keine Ehre geben, - Fontane

Es kann kein weiser Mann ein Feind der Arbeit sein, // Denn was das Reichtum macht, ist auch der Stärke Grund: - Wernicke

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: klipp, klapp! // Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach: klipp, klapp! - Anschütz

Es klapperten die Klapperschlangen, // bis ihre Klappern schlapper klangen. - anonym

Es kommt ein Schiff, // geladen bis an sein' höchsten Bord, - Sudermann

Es küsst sich so süße die Lippe der Zweiten, // Als kaum sich die Lippe der Ersten geküsst. - Goethe

Es läuft der Frühlingswind // Durch kahle Alleen, - Hofmannsthal

Es lauft ein fremdes Kind // Am Abend vor Weihnachten - Rückert

Es lebte Herr Kunz von Karfunkel // Mit seiner verrunzelten Kunkel - Liliencron

Es lebt´ in dulci jubilo // in Grönland einst ein Eskimo. - Schmidt

Es liegt der Herbst auf allen Wegen, // In hundert Farben prangt sein Kleid, - Büchner

Es liegt in mir wie eine Wolke // Der düstre Abend, der uns schied. - Bierbaum

Es muss was Wunderbares sein // Ums Lieben zweier Seelen! - Redwitz

Es öffnet deinen Tag der Sonne göldne Kerze. // Mein Reim ist, Freund, das Band; die Gabe sei das Herze. - Logau

Es passt uns nicht die alte Leier // In unsren jungen Liebesrausch, - Fontane

Es rauschen die Wipfel und schauern, // Als machten zu dieser Stund - Eichendorff

Es rauscht der Wind im Winterwalde // durch die kühle graue Flur - unbekannt

Es rauscht in den Schachtelhalmen, // Verdächtig leuchtet das Meer, - Scheffel

Es reden und träumen die Menschen viel // Von bessern künftigen Tagen, - Schiller

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag, // Nur leise strich ein weißer Schmetterling; - Hebbel

Es reist so mancher Philister // Ins Land Italia, - Hoffmann von Fallersleben

Es saß ein Has’ einstmals im Feld herum, // der sah und fand: Die Erde, die ist nicht krumm! - Wersch

Es saß ein Kind ganz still zu meinen Füßen, // Und spielte froh mit freundlichen Gedanken, - Brentano

Es saßen einstens beieinand // Zwei Knaben, Fritz und Ferdinand. - Busch

Es schenke euch der Januar // und ebenso der Februar - unbekannt

Es schienen so golden die Sterne, // Am Fenster ich einsam stand - Eichendorff

es schlagen die herzen // so hell und fromm - Klaasen

Es schlief das Meer und rauschte kaum // Und war doch allen Schimmers voll, - Geibel

Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde! // Es war getan fast eh’ gedacht; - Goethe

Es schwärmte ein Schüler aus Peine // für Liebesgedichte von Heine. - Lörzer

Es sind meine Nächte // durchflochten von Träumen, - Meerbaum-Eisinger

Es sind schon wieder Mädchen in dem Park. // Hellblauer Himmel streicht gleich einer Hand - Blass

Es sinkt hernieder das fahle Laub // Mir ward vergessen ich bin wie taub - Schenk

Es sinkt und steigt mit den Gezeiten // Im Meer des Lebens manches Schiff - Winkler

Es sitzt die Gräfin auf der Zinne ihrer Burgen, // Das Angesicht umflort von Kummer und von Surgen. - unbekannt

Es sitzt ein Knab am Bach // und sieht den Wellen nach. - Reinick

Es sitzt ein Vogel auf dem Leim, // er flattert sehr und kann nicht heim. - Busch

Es spricht Marcolphus mir am neuen Jahrstag zu // Und wünscht mir, was er mir entwendet, Fried' und Ruh'; - Wernicke

Es stand in alten Zeiten ein Schloss, so hoch und hehr, // Weit glänzt' es über die Lande bis an das blaue Meer, - Uhland

Es steht ein Stern verloren // Hoch über einem Haus; - Lachmann

Es streiten sich die großen Philosophen // seit alters her schon um das Thema Frau. - Endrikat

Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann // in unserm Haus herum, bidebum, - volkstümlich

Es treibt der Wind im Winterwalde // Die Flockenherde wie ein Hirt, - Rilke

Es treibt der Wind im Winterwalde // Die Flockenherde wie ein Hirt, - Rilke

Es wächst viel Brot in der Winternacht, // Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat; - Weber

Es währt noch eine kurze Weile, // Dass du durch diese Straße gehst - Vischer

Es wäre gut viel nachzudenken, um // von so Verlornem etwas auszusagen, - Rilke

Es wandelt, was wir schauen, // Tag sinkt ins Abendrot, - Eichendorff

Es war daheim auf unserm Meeresdeich; // Ich ließ den Blick am Horizonte gleiten, - Storm

Es war ein Kind, das wollte nie // Zur Kirche sich bequemen, - Goethe

Es war einmal ein Lattenzaun, // mit Zwischenraum, hindurchzuschaun. - Morgenstern

Es war einmal ein Mann, // der hatte drei Söhne. - anonym

Es war einmal ein Tännelein // mit braunen Kuchenherzlein - Morgenstern

Es war, als hätt der Himmel // die Erde still geküsst, - Eichendorff

Es waren zwei Königskinder, // Die hatten einander so lieb; - unbekannt

Es wetterleuchtet durch die Nacht, // Die Donner, sie rollen von ferne, - Henckell

Es wird dein Herz an diesem Tag erbeben // Wenn alle Freunde sich vor dir erheben - Retep

Es wird der bleiche Tod mit seiner kalten Hand // Dir endlich mit der Zeit um deine Brüste streichen, - Hoffmannswaldau

Es wird schon finster um und um. - // Der Pelzemärtel geht herum - Güll

Es wird so dunkel, und mir wird so bang. // Die Trennung von der Liebsten ist so lang. - Dauthendey

Es wird so hell dort in der Luft // Und mitten in der Nacht; - Schmid

Es zieht ein stiller Engel // Durch dieses Erdenland, - Spitta

Ewig trägt im Mutterschoße, // Süße Königin der Flur! - Hölderlin